23:11 Uhr: Aufatmen in Dresden - Bombe entschärft!

Polizeisprecher Thomas Geithner (re.) leitet den Einsatz.
Polizeisprecher Thomas Geithner (re.) leitet den Einsatz.  © Markus Weinberg

Dresden - Am Freitagmittag wurde bei Bauarbeiten an der Heinrich-Greif-Straße eine Fliegerbombe gefunden (MOPO24 berichtete). Ein Großaufgebot der Polizei evakuierte das Gebiet um den Fundort weiträumig.

Der Einsatz betrifft folgende Straßen im Stadtteil Dresden-Räcknitz: 

  • Zellescher Weg
  • Paradiesstraße
  • Rungestraße
  • Schinkelstraße
  • Paradiesstraße
  • Michelangelostraße
  • Münzmeisterstraße
  • Nassauer Weg
  • Räcknitzhöhe
  • Alträcknitz
  • Stadtgutstraße
  • Zeunerstraße
  • Hackelstraße

Die Anwohner wurden nun gebeten, den entsprechenden Bereich bis circa 19 Uhr zu verlassen. Unter anderem wurde auch die Universitätsbibliothek (SLUB) geräumt.

Als Notunterkunft für die betreffenden Personen wurde das Gymnasium Bürgerwiese eingerichtet. Noch ist unklar, wann die Entschärfung der Bombe erfolgen kann. 

Die Polizei rechnet damit, dass es zu weiteren Straßensperrungen kommen kann, wir werden hier über die aktuelle Situation informieren. 

Hier ist ein Liveticker zur Situation:

Update, 23:11 Uhr: Endlich! Die Bombe ist entschärft. Die Spezialisten sind wohl auf, es gab keine Zwischenfälle. Eine gute Stunde wurde an der Fliegerbombe gearbeitet, kurz nach 23 Uhr gab's Entwarnung. Die evakuierten Bewohner dürfen direkt zurück in ihre Wohnungen. Nach all der Aufregung des heutigen Tages: Den Räcknitzern eine geruhsame Nacht!

Update, 22:03 Uhr: Die Evakuierung ist nun endlich abgeschlossen. Die Entschärfung beginnt! Hoffen wir, dass alles gut geht!

Update, 21:40 Uhr: Die Evakuierung zieht und zieht sich. Nach wie vor sind Krankentransporter im Einsatz, die bedürftige Menschen aus dem gefährdeten Gebiet bringen. Dass die Entschärfung der Fliegerbombe schon begonnen hat, gilt daher als sehr unwahrscheinlich.

Update, 20:48 Uhr: Die Evakuierung ist in den letzten Zügen. Eigentlich war geplant, bis 20 Uhr alle Personen aus dem Sperrgebiet zu bringen, doch da einige ältere Damen noch per Krankentransport aus der Gefahrenzone gebracht werden mussten, kam es zu Verzögerungen. In Kürze soll mit der Entschärfung der Bombe begonnen werden. Sprengmeister Thomas Lange wird vermutlich ein letztes Mal selbst Hand anlegen, bevor er Ende des Jahres in Rente geht.

Update, 20:22 Uhr: Aus einem zentralen Einsatzfahrzeug werden die Rettungsmaßnahmen koordiniert.

 
© Roland Halkasch

Update, 20:10 Uhr: Auf der Räcknitzhöhe ruht der Verkehr.

  
© Roland Halkasch

Update, 20:10 Uhr: Auf der Räcknitzhöhe stehen zahlreiche Einsatzfahrzeuge von Rettungsdienst und Feuerwehr bereit.

Update, 19.30 Uhr: Vermutlich wird sich die Evakuierung noch bis 20.00 Uhr hinziehen.

 
© Markus Weinberg

Update, 19:15 Uhr: Die Bahnlinie 11 fährt nicht mehr nach Dresden-Zschertnitz. Stattdessen wird die Straßenbahn über den Wasaplatz umgeleitet, twittert die DVB.

 
© Roland Halkasch

Update, 19:10 Uhr: Die Einsatzleitung der Polizei koordiniert den Einsatz von der Haltestelle Zschertnitz / Münzmeisterstraße aus.

Update, 19:05 Uhr: Polizeisprecher Knaup: Die Evakuierungen dauern an. Erst wenn alle Anwohner die betreffende Gegend verlassen haben, kann der Sprengmeister mit der Entschärfung beginnen.

Update, 18:41 Uhr: Die Dresdner Verkehrsbetriebe richten Sonderfahrten ein.

 
© Roland Halkasch

Update, 18:40 Uhr: Auf der Münzmeisterstraße / Räcknitzhöhe und am Zelleschen Weg stehen Busse bereit, um die evakuierten Personen ins Gymnasium Bürgerwiese zu bringen.

Update, 18:35 Uhr: Die Polizei hat nochmal alle Betroffenen aufgefordert, den Evakuierungsbereich zu verlassen. Es kann sein, dass sich der Polizeieinsatz bis in die Nachtstunden hinziehen wird.

Update, 18:15 Uhr: Die Evakuierung des Gebiets schreitet gut voran, teilte die Polizei mit. Autofahrer werden gebeten, den Bereich weiträumig zu meiden.

Update, 17.30 Uhr: Sprengmeister Lange weiter: Würde die Bombe hochgehen, würden mit Sicherheit sowohl die Kleingartenanlage als auch die umliegenden Häuser erhebliche Schäden davontragen.

Update, 17:15 Uhr: Sprengmeister Thomas Lange gibt Infos zur Bombe bekannt. Es handelt sich um ein englisches Modell.

Update, 16:32 Uhr: Die Polizei twittert die Evakuierungskarte.

Update, 15:45 Uhr: Polizeisprecher Thomas Geithner äußert sich zur Situation: "Wir haben keine Alternative. Wir können die Bombe jetzt nicht liegen lassen."

Update, 15:37 Uhr: Im nahegelegenen Dresdner Gymnasium Bürgerwiese werden Notunterkünfte für die evakuierten Personen errichtet.

Update, 15:30 Uhr: Die Stadt hat ein Bürgertelefon unter der Nummer (0351) 488 76 66 eingerichtet.

Update, 15.03 Uhr: Wie das DRK Dresden auf Twitter berichtet, müssen 9000 Menschen evakuiert werden.

Update, 13:50 Uhr: Die Polizei gibt den Fund einer Fünf-Zentner-Bombe in Dresden Räcknitz bekannt.

Die Einsatzleitung der Feuerwehr vor Ort.
Die Einsatzleitung der Feuerwehr vor Ort.  © Markus Weinberg
Auf dieser Baustelle wurde der fünf Zentner schwere Sprengsatz gefunden.
Auf dieser Baustelle wurde der fünf Zentner schwere Sprengsatz gefunden.  © Markus Weinberg
Polizeisprecher Thomas Geithner und Sprengmeister Thomas Lange
Polizeisprecher Thomas Geithner und Sprengmeister Thomas Lange  © Roland Halkasch
Die Bombe wurde direkt neben einer Kleingartenanlage gefunden.
Die Bombe wurde direkt neben einer Kleingartenanlage gefunden.  © Roland Halkasch
Die Polizei kümmert sich um die Evakuierung.
Die Polizei kümmert sich um die Evakuierung.  © Roland Halkasch
Bewohner der Heinrich-Greif-Straße werden evakuiert.
Bewohner der Heinrich-Greif-Straße werden evakuiert.  © Roland Halkasch
Polizei und Feuerwehr sind vor Ort.
Polizei und Feuerwehr sind vor Ort.  © Roland Halkasch
Auch die Anwohner in der Paradiesstraße werden evakuiert.
Auch die Anwohner in der Paradiesstraße werden evakuiert.  © Roland Halkasch
Die Kameraden der Feuerwehr sind vor Ort.
Die Kameraden der Feuerwehr sind vor Ort.  © Roland Halkasch
Die Kameraden der Feuerwehr sind immer noch mit der Evakuierung beschäftigt.
Die Kameraden der Feuerwehr sind immer noch mit der Evakuierung beschäftigt.  © Roland Halkasch

Titelfoto: Markus Weinberg, Polizei


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