Fördermittel für saubere Luft: Rot-Grün will OB Hilbert Beine machen

Dresden - Eine Milliarde Euro will die Bundesregierung in Nachgang der "Diesel-Affäre" zur Verfügung stellen, damit Städte ihre Luftqualität verbessern.

Politik und Verwaltung wollen Fahrverbote in Dresden verhindern.
Politik und Verwaltung wollen Fahrverbote in Dresden verhindern.

Dresden soll davon so viel wie möglich abbekommen und sogar Modellstadt für saubere Luft ohne Fahrverbote werden.

Die Idee dahinter: Per Stadtratsbeschluss wollen Linke und Grüne Oberbürgermeister Dirk Hilbert (46, FDP) den Rücken stärken, wenn der bei Bund und Land versucht, in möglichst alle Förderprogramme zu kommen.

Dahinter stehen zudem konkrete Projekte, die umgesetzt werden sollen. So könnte der Fuhrpark der Stadt auf E-Autos und Lastenfahrräder umgestellt werden. Zudem sollen ÖPNV-Linien verlängert und verdichtet werden. Ein "Seniorenticket" sowie kostenlose Fahrten für Kinder und Schüler stehen im Raum.

Hintergrund: Dresden droht wegen Grenzwertüberschreitungen noch immer eine Klage und damit Fahrverbote. Die könnten die ganze Innenstadt (Umweltzone) oder einzelne Straßen etwa entlang der Bergstraße betreffen. Dort werden regelmäßig Messwerte überschritten.


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