Eislöwen-Shooting: Ersatz-Torhüter Richard brachte Asiatinnen zum Kreischen





Weder in noch vor der Eishalle - die Eislöwen haben das Mannschaftsbild 
dieses Jahr vor der Frauenkirche aufgenommen.
Weder in noch vor der Eishalle - die Eislöwen haben das Mannschaftsbild dieses Jahr vor der Frauenkirche aufgenommen.  © Lutz Hentschel

Dresden - Die wenigen Touristen schauten verdutzt. Auf dem Dresdner Neumarkt war Mittwochfrüh nicht die Frauenkirche der große Hingucker, sondern 24 Eishockey-Profis in kompletter Ausrüstung ...

Die Eislöwen posierten mit ihrem Bus vorm Wahrzeichen der Stadt fürs Mannschaftsbild - und Richard Seifert sogar für kichernde Asiatinnen.

Der Nachwuchs-Goalie ist zwar die Nummer drei in dieser Saison, aber bei den Mädels war der 18-Jährige die klare Nr. 1 und musste ihnen für Schnappschüsse zur Verfügung stehen.

Einen Torhüter in komplettem Outfit sahen die Asiatinnen offensichtlich zum ersten Mal. Coach Franz Steer musste schmunzeln, als die "Fotografinnen" aufgeregt kreischend wieder verschwanden. "Küsschen gab‘s wohl keine", grölte es dazu aus dem Mannschaftskreis.

Während die Fotografen das Mannschaftsbild schossen, versuchte Neuzugang Nick Huard, für Auflockerung zu sorgen. Der Kanadier lockte einen „Zaungast“ aufs Motiv. Doch trotz mehrfacher Aufforderung wollte der skurrile Dynamo-Fan nicht.

"Die Stimmung im Team ist gut", stellte Coach Steer fest. Der 59-Jährige ist angetan, dass alle Cracks bei der Suche nach dem Hund von Matt Siddall halfen: "Einige sind 40, 50 Kilometer mit dem Rad gefahren."

Für den Coach wurde die Aktion zur Teambuilding-Maßnahme. Der Rhodesian Ridgeback ist aber noch nicht wieder zurück bei seiner Familie.

Ersatz-Torhüter Richard Seifert posierte geduldig mit seinen asiatischen "Fans".
Ersatz-Torhüter Richard Seifert posierte geduldig mit seinen asiatischen "Fans".  © Lutz Hentschel

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