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Das Gesicht des Bürgerdialogs: Frank Richter schmeißt hin

Frank Richter (56) sorgte für den Dialog der im Asylstreit zerrissenen Bürgergesellschaft. Nun schmeißt er seinen Job bei der Landeszentrale für politische Bildung hin. 

Von Torsten Hilscher

Frank Richter wurde zuletzt bekannt durch seine "Moderation" des Dialoges zwischen PEGIDA und der Bürgeschaft. 
Frank Richter wurde zuletzt bekannt durch seine "Moderation" des Dialoges zwischen PEGIDA und der Bürgeschaft. 

Dresden/leipzig – Er war das Gesicht der Friedlichen Revolution in Dresden: Frank Richter (56). Zuletzt sorgte er landauf, landab für den Dialog der im Asylstreit zerrissenen Bürgergesellschaft. Doch nun wirft der Direktor der Landeszentrale für politische Bildung hin.

„Frank Richter verlässt Chefposten der Landeszentrale“, titelten die Dresdner Neuesten Nachrichten am Mittwoch. Ein Wechsel zur Stiftung Frauenkirche sei im Gespräch. Während Richter selbst keinen Kommentar abgeben mochte, sickerte aus seinem Haus die Bestätigung durch: „Ja, er geht.“ 

Im Tagesverlauf hieß es dann aus dem für die Landeszentrale zuständigen Kultusministerium von Ministerin Brunhild Kurth (62, CDU): 

„Der Wunsch von Herrn Richter, sich beruflich zu verändern, wird vom Kultusministerium respektiert. Herr Richter hat sich mit seiner beeindruckenden Empathie- und Diskussionsbereitschaft enorme Verdienste um die politische Kommunikation und Bildung im Freistaat Sachsen erworben. Natürlich hat Herr Richter Frau Staatsministerin Kurth über seine Wechselabsichten vorab informiert.“

Und die Stiftung Frauenkirche selbst ließ wissen, dass sie mit Richter „im Gespräch“ ist.

Einer der großen Verdienste von Richter war der Bürgerdialog in der Kreuzkirche. 
Einer der großen Verdienste von Richter war der Bürgerdialog in der Kreuzkirche. 

Stiftungsratsvorsitzender Joachim Hoof: „Wir können uns sehr gut vorstellen, dass Frank Richter eine aktive Rolle in der Stiftung Frauenkirche Dresden übernehmen wird. Er ist eine Persönlichkeit, die durch ihr bisheriges Wirken für Toleranz, friedlichen Dialog und Miteinander steht.“ Dies lasse sich sehr gut mit der Stiftung und deren Arbeit vereinbaren, die die Frauenkirche auch als Ort der Begegnung und des respektvollen Austauschs versteht. Gleichzeitig bittet Joachim Hoof um Verständnis, dass derzeit keine weiteren Informationen gegeben werden. Zur konkreten Personalie und damit einem möglichen Wechsel werden die Gremien der Stiftung in den nächsten Wochen beraten.“

Richters bislang letzter großer öffentlicher Verdienst war der Bürgerdialog in der Kreuzkirche. Auch wenn er dem Format für eine Neuauflage nach der Sommerpause 2016 intern keine Chance mehr einräumt, so war im dennoch eine Zusammenführung von vor allem PEGIDA-Anhängern, -gegnern und anderen Bürgergruppen auf neutralem Boden in Dresden gelungen. 

Dazu gehören ähnliche Foren in der Landeszentrale selbst. Richter lebt in Freital und bei seiner Lebensgefährtin, einer mdr-Kirchen-Journalistin, in Markkleeberg.

Der gebürtige Meißner ist eigentlich katholischer Priester. Darüber hinaus hat er Philosophie studiert. Bekannt wurde er als Kaplan der Hofkirche in Dresden, der mit der Gründung der „Gruppe der 20“ auf der Prager Straße am 8. Oktober 1989 maßgeblich zum Ende der DDR beitrug. Hintergrund: Mit Anerkennung der Gruppe durch das SED-geführte Rathaus gab die Staatspartei (kurz nach einem ähnlichen Vorgang in Plauen) erstmals ihren Alleinvertretungsanspruch auf und schaffte sich damit de facto selbst ab.

Später brach Richter mit der römischen Amtskirche. Er arbeitete Mitte der Neunziger unter anderem als Jugendseelsorger. Es folgte eine Tätigkeit als Pfarrer in Aue. Zuletzt hatte Richter mehrfach Anzeichen von Burn out geäußert, war längere Zeit krank.

Auf Bürgerversammlungen war er persönlich angefeindet worden, „seine“ Landeszentrale wurde im März 2015 Ziel eines Anschlags. Dabei gingen Fenster zu Bruch, Farbbeutel wurde geschleudert. Vor allem Linke verübelten ihm bis zuletzt die Öffnung seines Hauses für die bislang einzige PEGIDA-Pressekonferenz. 

Dass er darüber hinaus rechte Agitatoren in der Landeszentrale sprechen ließ, kostete ihn – wahrscheinlich auf Betreiben der Grünen in Dresden – die Möglichkeit zur Kandidatur für das Amt des Oberbürgermeisters 2015!

Fotos: Thomas Türpe, DPA

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