Trotz Hitze: Warum schließen die Freibäder in Dresden so zeitig?

Dresden - Es ist Hochsommer. Dennoch machen die Freibäder der Stadt in aller Regel spätestens 20 Uhr die Schotten dicht.

Trotz großer Hitze schließen die Dresdner Freibäder relativ zeitig.
Trotz großer Hitze schließen die Dresdner Freibäder relativ zeitig.  © dpa/ Sebastian Kahnert

Regulär schließen sie um 19 Uhr. "Der Badleiter vor Ort kann in eigener Verantwortung länger öffnen. Meist ist jedoch spätestens 20 Uhr Schluss", so Bäder-Sprecher Lars Kühl.

"Was möglich ist, reizen wir auf das Äußerste aus. Dennoch gelten Arbeitszeitregelungen und gesetzliche Vorgaben zur Arbeitszeit", so Kühl.

Vor Ort müsse immer mindestens ein Rettungsschwimmer und ein Fachangestellter für Bäderbetriebe sein.

Doch die sind deutschlandweit mittlerweile Mangelware.

Die Bäder GmbH konnte die Öffnungszeiten der Freibäder unter anderen dadurch absichern, dass das Nordbad den Sommer über geschlossen bleibt.

Wer länger planschen will, hat in Dresden zumindest eine Möglichkeit: Das Freibad im Georg-Arnhold-Bad hat regulär bis 21 Uhr offen.

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