Neustart für Solar-World-Besitzer

Am Freitag gab die Gläubigerversammlung grünes Licht für den Verkauf der SolarWorld an eine Investorengruppe unter Führung des alten Besitzers Frank Asbeck (58).
Am Freitag gab die Gläubigerversammlung grünes Licht für den Verkauf der SolarWorld an eine Investorengruppe unter Führung des alten Besitzers Frank Asbeck (58).  © dpa/Oliver Berg

Dresden/Freiberg - Geht jetzt für Sachsen wieder die Sonne auf? Am Freitag gab die Gläubigerversammlung grünes Licht für den Verkauf der SolarWorld an eine Investorengruppe unter Führung des alten Besitzers Frank Asbeck (58).

Im sächsischen Freiberg bleiben so 294 Arbeitsplätze erhalten (+ 27 Azubi-Stellen), im thüringischen Arnstadt weitere 181 (ein Azubi).

Für die restlichen 1200 Mitarbeiter wird eine Transfergesellschaft gegründet.

Während in Arbeitnehmerkreisen zumindest verhaltene Freude herrscht, äußerte sich Wirtschaftsminister Martin Dulig (43, SPD) reserviert.

„Natürlich sind wir verwundert, dass ausgerechnet Herr Asbeck jetzt der neue Investor ist. Er war ja maßgeblich verantwortlich dafür, das Solarworld in die Insolvenz gegangen ist."

"Wir erwarten nun von ihm, dass er seiner Verantwortung gerecht wird“, so Dulig zu TAG24. Der Minister kündigte schnelle Gespräche mit Investor Asbeck an.

Titelfoto: dpa/Oliver Berg


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