Stadtfest-Schläger muss drei Jahre hinter Gitter

Er habe sich vor der Polizei gefürchtet, erklärte Robert H. zu dieser Randale-Szene im Gericht.
Er habe sich vor der Polizei gefürchtet, erklärte Robert H. zu dieser Randale-Szene im Gericht.

Dresden - Drei Jahre Haft für einen rabiaten Mitläufer der Freien Kameradschaft Dresden (FKD). Robert H. (31) wurde am Dienstag vom Amtsgericht Dresden verurteilt.

Wie berichtet, war der Industriemechaniker angeklagt, bei den Schlägereien der FKD dabei gewesen zu sein (TAG24 berichtete): So wurden am Stadtfest als „Kleine Bürgerwehr“ Afghanen und Iraker regelrecht gejagt und verprügelt.

Beim Inselfest in Laubegast gingen die Schläger auf einen Marokkaner los. Schon auf dem Weg dorthin prügelte sich Robert H. mit Polizisten. Im Prozess erklärte er, er habe sich von den Uniformierten bedroht gefühlt.

Seit Mai zog sich der Prozess. Immer wieder stellte einer der Verteidiger, der am letzten Prozesstag plötzlich fehlte, zahlreiche zeitraubende Anträge. Robert H. ging sogar kurzzeitig in Hungerstreik, bis ihm seine Freundin im Gericht ein Brötchen reichte.

Außerdem bescheinigte ein Gutachter dem Angeklagten, dass er sich bei Stress nicht im Griff hat.

Half alles nichts: Das Gericht verdonnerte den einschlägig Vorbestraften am Dienstag zu drei Jahren Haft.

Robert H. wurde jetzt zu drei Jahren Haft verurteilt.
Robert H. wurde jetzt zu drei Jahren Haft verurteilt.

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