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Was machen die Freimaurer in Dresden?

Dresden - Nach Jahren von Verfolgung und Verbot unter Nazis und in der DDR haben die Logenbrüder in der Stadt erstmals wieder einen Tempel - und sie wagen etwas Neues ...

Von Anneke Müller

Dresden - Zwei Jahrhunderte lang trafen sich in Dresden Freimaurer im Verborgenen zu ihren heimlichen Ritualen (siehe Kasten). Bis 1935. Verfolgt unter den Nazis, ausgebombt, dann von der DDR verboten, hat der geheimnisumwitterte Bund von „Logenbrüdern“ jetzt wieder ein eigenes Haus.

Und sie wagen etwas Neues: Die Freimaurer wollen ihre Villa künftig auch zu Kunst, Kultur und Völkerverständigung für Außenstehende öffnen. Im hauseigenen Tempel, in dem monatlich die Rituale abgehalten werden, bleibt man dann aber doch lieber unter sich.

„Bei den Freimaurern wird nichts Obskures verheimlicht. Nur soll die Intimität gewahrt werden, die sonst verloren geht. Das ist das Geheimnis“, erklärt Elmar Vogel (52), der als „Meister vom Stuhl“ die monatlichen Rituale im Tempel leitet und im Vorstand der Freimaurerstiftung ist.

Er gehört zur Loge „Zum goldenen Apfel“, die im neuen Haus zusammen mit den Logen „Zu den drei Schwertern“ und „Zum goldenen Kreuz“ residiert.

Der fensterlose Tempel im Obergeschoss wird zu öffentlichen Veranstaltungen besichtigt werden können, die Rituale aber können nur ungestört gelebt werden. Auf der Suche nach sich selbst, bekleidet mit weißen Handschuhen und ihrem Logenabzeichen, kommen die Brüder, die Lehrlinge, Gesellen und Meister, zu Rollenspielen unter dem blauen Sternenhimmel zusammen, sprechen Texte nach festen Regeln und Abläufen.

Die Außenstehenden sind trotzdem eingeladen: „Gerade in Dresden ist es wichtig, die aufklärerischen Gedanken unter die Menschen zu bringen, in Zeiten der Montagsdemos“, sagt Logenbruder Friedrich Wilhelm Junge (76), in Dresden bekannt als Gründer und langjähriger Leiter des Theaterkahns.

Bis sie 1935 von den Nazis aufgelöst wurden, hatten die Dresdner Freimaurer ein eigenes Haus an der Ostra-Allee. 2012 erwarben die Dresdner Freimaurer die Villa an der Tolkewitzer Straße. Jetzt sind die Sanierungsarbeiten abgeschlossen.

Die erste öffentliche Veranstaltung findet am 30. April um 19 Uhr mit einem Konzert mit Studenten der Musikhochschule statt. Restplätze unter: freimaurerstiftung@gmx.de

Fünf Fragen zu den Freimaurern

Was sind Freimauerer?

Die Freimaurerei versteht sich als ein ethischer Bund freier Menschen mit der Überzeugung, dass die ständige Arbeit an sich selbst zu einem menschlicheren Verhalten führt.

Was „glauben“ Freimaurer? Die fünf Grundideale der Freimaurerei sind Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, Toleranz und Humanität. Sie sollen durch die praktische Einübung im Alltag gelebt werden.

Seit wann gibt’s Dresdens Loge?

1738 gründete Friedrich August Graf von Rutowski (1702-64), illegitimer Sohn Augusts des Starken, Dresdens erste Freimaurerloge „Zu den drei weißen Adlern“, die dritte in Deutschland überhaupt. Heute gibt es in Dresden etwa 120 Freimauerer.

Wer kann Freimaurer werden?

Wer Freimauerer werden will, muss sich selbst an die Loge wenden. Ein Jahr lang müssen Interessenten an Informationsveranstaltungen teilnehmen, dann können sie als „Lehrling“ aufgenommen werden.

Können sich auch Frauen bewerben?

Bisher gibt es in Dresden nur eine Männerloge. An die Gründung einer Frauenloge wird aber gedacht.

Berühmte Freimaurer

Obwohl es egal ist, welchem Stand Freimaurer angehören, hatten Dresdens Freimaurer viele Berühmtheiten in ihren Reihen. Zu ihnen zählten der Architekt Friedrich Gottlob Thormayer (1775-1842), der Erbauer der Treppe zur Brühlschen Terrasse, der Architekt der Dresdner Oper, Gottfried Semper (1803-79) oder der Erbauer des Italienischen Dörfchens, Hans Erlwein (1872-1914). Der Schriftsteller und Jurist Christian Gottfried Körner (1756-1831), der Friedrich Schiller den Auftrag zu seiner „Ode an die Freude“ gab und Johann Andreas Schubert (1808-1870), ein Mitbegründer der Technischen Bildungsanstalt (1828), der heutigen TU.

Fotos: Eric Münch, dresden.stadtwiki.de, freimaurer.wiki.de, Archiv der Stadtentwässerung Dresden, Wikimedia Commons,

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