Bund spendiert Millionen Euro für Sachsen

Berlin / Dresden - Weitere Forschungs-Millionen für den Freistaat: In Dresden wird ein deutsches Zentrum für Schienenverkehrsforschung angesiedelt, auch die Lausitz soll zwei neue Forschungseinrichtungen bekommen, beschloss der Haushaltsausschuss des Bundestages.

Setzte sich für die Millionen ein: Thomas Jurk (56, SPD), Sachsens Ex-Wirtschaftsminister.
Setzte sich für die Millionen ein: Thomas Jurk (56, SPD), Sachsens Ex-Wirtschaftsminister.

Das Schienen-Zentrum soll neue Technologien für den Bahnverkehr entwickeln, so Verkehrsminister Martin Dulig (44, SPD): "Das Versprechen, weitere wichtige Institutionen in die neuen Bundesländer zu holen, wird vom Bund eingelöst."

Er verwies darauf, dass der sächsische Bundestagsabgeordnete Thomas Jurk (56, SPD) dafür gesorgt habe, dass das Institut eben nicht, wie erst geplant, im Westen angesiedelt werde.

Laut Jurk stehen dafür 2019 fünf Millionen Euro zur Verfügung.

In der Lausitz entsteht zudem ein Institut des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt mit den Standorten Cottbus und Zittau/Görlitz.

Es soll sich mit CO2-armen Industrieprozessen befassen. Für die laufende Finanzierung des Institutes in der Lausitz stellt der Bund ab 2019 rund 10 Mio. Euro jährlich zur Verfügung, die Hälfte davon für Zittau/Görlitz.

Ein Fraunhofer-Institut für Energieinfrastruktur und Geothermie soll ebenfalls in die Lausitz kommen. Der genaue Standort steht noch nicht fest. Weiterer Beschluss: Die Lausitz wird Modellregion für den schnellen 5G-Mobilfunkstandard.

Wirtschaftsminister Martin Dulig (44, SPD) freut sich über den Schub für die Region.
Wirtschaftsminister Martin Dulig (44, SPD) freut sich über den Schub für die Region.  © Thomas Türpe

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