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Alarmstufe grau! Behörden droht Personalnot

Stichwort Überalterung. Bis 2030 scheiden wohl 51 Prozent der sächsischen Beamten aus Altersgründen aus. Die Behörden sind gefragt.

Von Pia Lucchesi

Das Personal der Kunstsammlungen ist überaltert. 74 Prozent der Mitarbeiter sind älter als 50 Jahre.
Das Personal der Kunstsammlungen ist überaltert. 74 Prozent der Mitarbeiter sind älter als 50 Jahre.

Dresden - Dem Freistaat droht Personalnot: 51 Prozent der sächsischen Staatsdiener scheiden bis 2030 altersbedingt aus dem Dienst - Alarmstufe Grau! Der Umbruch muss zielgerichtet vorbereitet werden, mahnen Experten. Was schon getan wird und wo die Probleme lauern, erklären wir hier.

Die Lage: Das Land stellte den Großteil seines Personals in den 1990er-Jahren ein. Das Gros der Bediensteten ist heute zwischen 50 und 65 Jahre alt. Am höchsten liegt der Anteil der über 50-Jährigen im Landesamt für Denkmalpflege (78 Prozent), bei den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (74%), im Landesamt für Statistik (70%) und im Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie sowie im Oberbergamt (65%).

Polizei, Lehrer und Hochschulen stellen zusammen 59 Prozent des gesamten Personalkörpers im Freistaat.

Durch die Einsparungen der letzten Jahre stieg der Altersdurchschnitt bei der Polizei bedenklich an.
Durch die Einsparungen der letzten Jahre stieg der Altersdurchschnitt bei der Polizei bedenklich an.

Der Bedarf: Laut Personalkommission sind 88 Prozent der bald Ausscheidenden Fachkräfte. Aktuell buhlt der Freistaat um Polizisten, Richter, Staatsanwälte und Justizbeamte.

Ein Einstellungsverfahren für 800 Lehrer läuft auf Hochtouren. Es endet vermutlich erst nach den Winterferien. Von den 800 Stellen sind derzeit rund 740 vergeben. „Etwa ein Drittel der Stellen besetzen Seiteneinsteiger“, sagt eine Kultus-Sprecherin. Regierungssprecher Christian Hoose: "Vom Informatiker bis zum Förster, vom Finanzbeamten bis zum Tierarzt - die öffentliche Verwaltung ist vielfältig und es werden in den kommenden Jahren in allen Fachbereichen Neueinstellungen erforderlich sein."

Demografie-Falle: Burkhard Müller, Präsident des Statistischen Landesamtes, rechnet damit, dass Sachsen 2030 voraussichtlich knapp unter vier Millionen Einwohner zählt.

Burkhard Müller, Präsident des Statistischen Landesamtes: "Die Alterung der Bevölkerung schreitet weiter voran."
Burkhard Müller, Präsident des Statistischen Landesamtes: "Die Alterung der Bevölkerung schreitet weiter voran."

Dann werden auf 100 Personen im erwerbsfähigen Alter etwa 33 Kinder und Jugendliche unter 20 Jahre, aber etwa 57 Personen im Alter von über 65 Jahren entfallen.

Wirtschafts-Vertreter warnen: Wenn dann jeder fünfte Jugendliche eine Karriere im Öffentlichen Dienst antritt, fehlt Handwerk, Handel und Industrie Nachwuchs!

Finanz-Loch: Der Landtag beschloss mit dem Doppelhaushalt 2017/2018, dass die Zahl der Landesbediensteten bis 2018 von 84 753 auf 86 564 steigt. Das Finanzministerium (SMF) dämpft die Erwartungen, dass es noch mehr Einstellungen geben kann: "Sachsen wird sich zukünftig in allen Bereichen weniger leisten können." Das SMF erinnert an das Neuverschuldungsverbot und gibt zu bedenken: Die Personalausgaben entwickeln sich dynamisch, während die Einnahmen Sachsens fast konstant bleiben.

Strategie: Eine zehnköpfige Stabsstelle arbeitet seit Anfang Januar in der Staatskanzlei, um den Generationswechsel vorzubereiten. Sie soll zusammen mit den Ministerien Konzepte zur Fachkräfte-Rekrutierung entwickeln. Christian Hoose kündigt eine Ausbildungsoffensive an und gibt sich selbstbewusst, was den Kampf um die besten Köpfe betrifft: "Der Öffentliche Dienst ist ein attraktiver Arbeitgeber.“

In und außerhalb des Landes soll Personal angeworben werden. Der Freistaat will eine Software zur Personalplanung anschaffen und stellt intern Arbeitsabläufe auf den Prüfstand. Auch übers Auslagern von Arbeit wird diskutiert.

Auch beim Staatsbetrieb Sachsenforst werden in den kommenden Jahren Dutzend Stellen frei, weil Forstbedienstete in den Ruhestand gehen.
Auch beim Staatsbetrieb Sachsenforst werden in den kommenden Jahren Dutzend Stellen frei, weil Forstbedienstete in den Ruhestand gehen.

Fotos: Thomas Türpe, Imago

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