Heute Abend feiert a-ha den "Electric Summer" am Elbufer

Dresden - Norwegens berühmtester und erfolgreichster Popexport ist seit mehr als 35 Jahren die Gruppe a-ha, das Trio aus Morten Harket (58), Pål Waaktaar-Savoy (56) und Magne Furuholmen (55). Am heutigen Freitagabend gastiert die Truppe am Elbufer.

Beste Laune: Morten Harket (58) beim a-ha-Konzert vergangenen Dienstag in der Berliner Zitadelle.
Beste Laune: Morten Harket (58) beim a-ha-Konzert vergangenen Dienstag in der Berliner Zitadelle.  © getty images

"Electric Summer", so ist das Motto der Tour. Ihr Titel setzt die Show ab von den Unplugged-Konzerten, mit denen a-ha im vergangenen Jahr Furore machten, zwei fulminanten Auftritten in Norwegen, gefolgt von einer Tournee auch durch Deutschland.

Im Gegensatz dazu gibt es dieses Jahr die volle elektronische Breitseite, ergänzt von Streichern.

Der erste große Hit ist bis heute der größte der Band. "Take On Me" (1985) gehört zu den ohrwürmigsten Popsongs der 80er-Jahre. Von heute aus gesehen ein zeitloser Klassiker, der durch den stetigen Beat des Drumcomputers, ungewöhnlichen Rhythmuswechsel im Refrain und Harkets Stimme, wie sie im Refrain die Tonleiter weit nach oben klettert, unverwechselbar geworden ist.

Zehn Studioalben entstanden, hinzuzurechnen ist der Unplugged-Mitschnitt von 2017.

a-ha hatten als Gruppe ein wechselvolles Leben. Wie die Stars anderer großer Popformationen, zum Beispiel der Rolling Stones, mussten auch Harket, Waaktaar-Savoy und Furuholmen erleben, dass die Gruppe mehr ist als der einzelne Musiker. Bei den verschiedenen Soloprojekten aller drei Protagonisten kann man zwar nicht von Scheitern sprechen, doch blieb der Erfolg stets weit zurück hinter dem von a-ha.

Wahrscheinlich hat es damit zu tun, dass die Gruppe 2015, nach fünf Jahren Trennung, wieder zusammenfand und mit neuem Album, "Cast In Steel", zurückkehrte. Schon in den 90er-Jahren hatte man eine Schaffenspause von fünf Jahren eingelegt.

Nun sind a-ha unterwegs, und was die Band an Sound fabriziert, klingt verdammt gut. "Glasklar wie Fjordwasser", schrieb der Münchner Merkur. Über jeden Zweifel erhaben Morten Harkets Stimme, die zwei Oktaven umfasst und die Spitzentöne in "Take On Me" noch immer in schönster Reinheit trifft.

Das Konzert am heutigen Freitagabend beginnt um 20 Uhr, Karten gibt's für 75 Euro an der Abendkasse.

Titelfoto: getty images


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