Eisenbahnübergang am Felsenkeller: Deshalb halten hier die Posten Wache!

Dresden - Die Schrankenposse vom Felsenkeller an der Grenze zwischen Dresden und Freital (TAG24 berichtete): Nun gibt es die offizielle Erklärung, warum Bahnmitarbeiter am Eiswurmlager zwei Halbschranken mit Flatterband verlängern müssen.

Mit Flatterband gegen Falschfahrer. "Bis auf Weiteres" sperren Bahnmitarbeiter den Bahnübergang zusätzlich ab, und das rund um die Uhr.
Mit Flatterband gegen Falschfahrer. "Bis auf Weiteres" sperren Bahnmitarbeiter den Bahnübergang zusätzlich ab, und das rund um die Uhr.

So teilt das Eisenbahnbundesamt (EBA) auf Anfrage mit, dass es Hinweisen von Anwohnern nachgegangen sei.

Die hatten berichtet, dass Autofahrer die Halbschranken am Bahnübergang wegen teilweise langer Schließzeiten regelmäßig umfahren haben.

"Eine Vor-Ort-Kontrolle hatte bestätigt, dass die vorhandene automatische Halbschrankenanlage allein zur wirksamen Sicherung des Bahnübergangs nicht mehr ausreichend war", so ein EBA-Sprecher.

"Das EBA hat darum angeordnet, den Bahnübergang vorerst durch Posten zu sichern."

Das wiederum sei Sache der Deutsche-Bahn-Tochter DB Netz. Einen Umbau zur Vollschranke aber fordere das EBA nicht.

Wie berichtet, gibt es neben der menschlichen Schrankenverlängerung rund um die Uhr eine weitere Maßnahme der DB:

Ab Sonntag wird der dichte Zugtakt auf der Strecke entzerrt.

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