Schon gewusst? So "köpft" Ihr Euren Sekt richtig

Dresden - Plopp! Damit es heute zum Jahreswechsel so richtig schön kribbelt im Glas: Sachsens größter Sekt-Erzeuger, Schloss Wackerbarth (Jahresproduktion 250.000 Flaschen), beantwortet die fünf wichtigsten Fragen.

Wackerbarth-Kellermeister Jürgen Aumüller (45) zeigt, wie man Sekt elegant und richtig einschenkt.
Wackerbarth-Kellermeister Jürgen Aumüller (45) zeigt, wie man Sekt elegant und richtig einschenkt.  © Petra Hornig

Wie kommt das Prickeln in den Sekt?

Das feine Perlenspiel entsteht bei der zweiten alkoholischen Gärung – wenn aus Wein Sekt wird. Die klassische Flaschengärung brachten vor über 180 Jahren französische Kellermeister nach Sachsen.

Wie lange kann man Sekt lagern?

"Am besten zeitnah trinken", rät Kellermeister Jürgen Aumüller (45). "Im Gegensatz zum Wein wird Sekt nicht besser, wenn er gelagert wird."

Wie kalt sollte Sekt getrunken werden?

Sekt wird kälter als Wein getrunken - zwischen 6 und 8°C. Ist der Sekt zu stark gekühlt, wirkt sich das negativ auf den Geschmack aus, die Aromen entfalten sich nicht optimal. Ist der Sekt zu warm, hilft ein einfacher Trick: Flasche in ein Gefäß mit Eiswürfeln stellen, etwas Wasser dazu geben und zwei Esslöffel Salz über das Eis streuen. Die Verdunstungskälte kühlt den Sekt binnen zehn Minuten.

Aus welchen Gläsern wird Sekt getrunken?

Sektgläser sollten einen hohen Stiel und die Form einer Tulpe haben – unten etwas bauchiger, nach oben verjüngt. Es gibt auch Gläser, die am Kelchboden eine aufgeraute Stelle besitzen – den „Moussierpunkt“. An diesem steigen die Perlen des Sektes wie an einer feinen Kette noch oben.

Wie lässt man den Korken knallen?

Gar nicht, sondern langsam herausdrehen. Beim Knallen verliert er schlagartig zu viel Kohlensäure, der Sekt wird schneller schal!

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