Für die Rettung der Bäume: Dresdner sollen Eimer zerlöchern

Dresden - Seit zwei Jahren hat es in Dresden nicht mehr fortwährend in ausreichenden Mengen geregnet.

Henriette Mehn (22), Valentin Lippmann (28) und Dietrich Herrmann (56, alle Grüne) bohren je ein Loch in die Eimer.
Henriette Mehn (22), Valentin Lippmann (28) und Dietrich Herrmann (56, alle Grüne) bohren je ein Loch in die Eimer.  © Ove Landgraf

Folge: Die ohnehin extremen Umwelteinflüsse ausgesetzten Straßenbäume leiden. 700 Bäume sind bereits eingegangen (TAG24 berichtete).

Mit einem Trick wollen die Dresdner Grünen jetzt helfen. Konkret sollen so viele Anwohner wie möglich einen gefüllten Wassereimer neben einen Straßenbaum stellen. Ein einziges einen Millimeter großes Loch im Eimerboden ermöglicht eine langsame Abgabe des Wassers an den Baum.

"So dringt das Wasser in tiefere Erdschichten. Das Verfahren ist erprobt", sagt Grüne-Chef Thomas Löser (47). Er selbst will zwei Bäumen am Bönischplatz so helfen.

Lucie Hammecke (22) und Thomas Löser (47, beide Grüne) stellen die Eimer in Striesen am Barbarossaplatz auf.
Lucie Hammecke (22) und Thomas Löser (47, beide Grüne) stellen die Eimer in Striesen am Barbarossaplatz auf.  © Ove Landgraf

Titelfoto: Ove Landgraf

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