Dresden-Monopoly ist was für Spekulanten: Warum nicht mal eine ganze Straße kaufen?

Dresden - Die Spiele können beginnen! Seit dem gestrigen Montag hat Dresden wieder eine eigene Monopoly-Version. Unter der fleißigen Mithilfe von mehr als 3500 Dresdnern, die den Spielemachern Hinweise gegeben haben, entstand 16 Jahre nach dem ersten Dresden-Monopoly eine zweite, modernere Auflage.

Florian Freitag (33) hat die Dresden-Version entwickelt.
Florian Freitag (33) hat die Dresden-Version entwickelt.  © Petra Hornig

"Wir wollten nicht nur ein Spiel für Touristen machen", erklärt Florian Freitag (33), der das Spiel entwickelt hat.

Bis auf die Wertigkeiten der Felder und die Eckpunkte wurde alles an Dresden angepasst. Die Schlossallee wurde zum Altmarkt, die Bahnhöfe sind Ausflugszielen wie dem Zoo gewichen und die Gemeinschafts- und Ereigniskarten heißen jetzt - ganz modern - Push-Nachrichten und TV-Meldungen.

Der Polizist auf dem berüchtigten Spielfeld "Gehen Sie in das Gefängnis" zeigt übrigens auf die "Ostra-Allee".

Die gibt's schon für 280 Monopoly-Dollar, inklusive Haus der Presse.

Das Highlight ist die "Goldener Reiter"-Spielfigur. Die hätte es allerdings fast nicht pünktlich ins Spiel geschafft, weil in China wegen Corona viele Fabriken stillstehen (TAG24 berichtete).

Die mehr als 4000 vorbestellten Spiele wurden aber rechtzeitig geliefert. Damit sind vom neuen Dresden-Monopoly schon viermal mehr Spiele verkauft worden als von der ersten Version. Damals wurden nur 1000 produziert, jetzt sind es 10.000.

Dem Spielspaß steht also nichts mehr im Weg. Das Spiel kostet knapp 50 Euro und ist hier erhältlich.

Mr. Monopoly zeigt sein neues Zuhause.
Mr. Monopoly zeigt sein neues Zuhause.  © Petra Hornig
Die Sehenswürdigkeiten schmücken nur die Schachtel.
Die Sehenswürdigkeiten schmücken nur die Schachtel.  © Petra Hornig

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