Investoren sollen für Garagen-Abriss bezahlen

Dresden - Dresden will neue Sozialwohnungen bauen. Doch auf neun der dafür vorgesehenen Grundstücke stehen Garagen.

Viele Garagenbesitzer wehrten sich gegen teils enorm hohe Abrisskosten. Der Rat entscheidet jetzt, ob überhaupt dafür gezahlt werden muss.
Viele Garagenbesitzer wehrten sich gegen teils enorm hohe Abrisskosten. Der Rat entscheidet jetzt, ob überhaupt dafür gezahlt werden muss.  © Norbert Neumann

Momentan müssen die Garagenbesitzer für den Abriss ihres Eigentums auch noch zahlen. Das soll sich rückwirkend ändern.

Im Mittelpunkt stand zuletzt die Garagengemeinschaft an der Schaufußstraße (Striesen). 950 Euro wollte die neue Woba "WiD" pro abgerissener Garage. Am Schluss einigte man sich auf 300 Euro (TAG24 berichtete).

Die CDU im Stadtrat will nun erreichen, dass zukünftig Garagengrundstücke nur noch an Gesellschaften verkauft werden, die auf eine Beteiligung der Besitzer an den Abrisskosten verzichten. Das soll auch für aktuell schon beschlossene und bereits erfolgte Abrisse gelten.

"Garagenbesitzer sollen neben dem Verlust ihrer Garage nicht auch noch mit den Kosten für deren Abriss belastet werden", so CDU-Stadtrat Peter Krüger (57).

Offen ist jetzt noch die Finanzierung. Laut Stadt geht es um 327.000 Euro. Die CDU will darüber mit Linken, Grünen und SPD Gespräche führen.

Titelfoto: Norbert Neumann


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