Sie wollte Menschen für den IS gewinnen: Frau in Dresden vor Gericht

Dresden - Weil sie versucht haben soll, Menschen für die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) zu gewinnen, wird einer Frau am Oberlandesgericht Dresden der Prozess gemacht.

Der verurteilte Abdullah A.H.H. während seiner Verhandlung im vergangenen Jahr. (Archivbild)
Der verurteilte Abdullah A.H.H. während seiner Verhandlung im vergangenen Jahr. (Archivbild)  © xcitepress

Die Syrerin ist wegen Werbens um Mitglieder und Unterstützer einer ausländischen terroristischen Vereinigung angeklagt, wie das Gericht am Dienstag mitteilte.

Die Hauptverhandlung beginnt am kommenden Dienstag, bis einschließlich 5. September sind zunächst weitere sechs Termine geplant.

Die Beschuldigte soll sich im Juli 2016 und 2017 bemüht haben, Landsleute für den IS anzuwerben. Einer der von ihr Angesprochenen, Abdullah A.H.H., wurde wegen verschiedener Aktivitäten im Zusammenhang mit dem IS sowie weiterer Straftaten im November 2018 verurteilt.

Das OLG verhängte eine Jugendstrafe von zwei Jahren und neun Monaten gegen den Asylbewerber, der auch mit einem Attentat geliebäugelt haben soll.

Polizisten zeigen das Schwarze Banner der Dschihadisten, das sie nach einer Anti-Terror-Razzia gefunden haben. (Archivbild)
Polizisten zeigen das Schwarze Banner der Dschihadisten, das sie nach einer Anti-Terror-Razzia gefunden haben. (Archivbild)  © DPA

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