Sozialarbeiterin brutal vergewaltigt? Asylbewerber vor Gericht

Der Angeklagte Omasr A. (21) am Mittwoch am Dresdner Amtsgericht.
Der Angeklagte Omasr A. (21) am Mittwoch am Dresdner Amtsgericht.  © Ove Landgraf

Dresden - Omasr A. (21) soll eine Sozialarbeiterin in seiner Wohnung vergewaltigt haben (TAG24 berichtete). Dem syrischen Asylbewerber wird nun der Prozess gemacht.

Die damals 44-jährige Sozialarbeiterin soll im November zu Omasr A. in die Wohnung auf der Sanddornstraße in Gorbitz gekommen sein. Dort habe sich der damals 20-Jährige an der Frau vergangen. Die 44-Jährige zeigte ihren Peiniger später an.

Verhandelt wird der Fall hinter verschlossenen Türen. Noch vor Verlesung der Anklageschrift wurde die Öffentlichkeit gestern aus dem Gerichtssaal ausgeschlossen. "Eine öffentliche Erörterung wäre nicht mit den schutzwürdigen Interessen des Opfers vereinbar", begründete Richter Marcus Vogel die Entscheidung. Soviel immerhin sickerte aus Ermittlerkreisen durch: Das Opfer wurde demnach mehrfach brutal vergewaltigt, sexuell erniedrigt.

Der 21-jährige Syrer ist kein unbeschriebenes Blatt. Seit 2016 legte er einen Zug durchs Strafgesetzbuch hin. Über Monate habe er in Dresden Autos aufgebrochen, mit Marihuana gedealt und sei mehrfach beim Ladendiebstahl erwischt worden.

Omasr A. sitzt seit November in Untersuchungshaft in Regis-Breitingen. Bis Anfang April sind drei weitere Verhandlungstage angesetzt.


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