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Fit durch den Sommer: So läuft der Kreislauf auch bei Hitze rund

Mit diesen Tipps kommt Ihr fit und gesund durch die heißen Tage!

Von Antje Ullrich

Kopfschmerzen, Schwindel und Übelkeit sind die ersten Anzeichen für einen kollabierenden Kreislauf
Kopfschmerzen, Schwindel und Übelkeit sind die ersten Anzeichen für einen kollabierenden Kreislauf

Dresden - Endlich ist der Sommer da! In Sachsen herrscht Urlaubsstimmung. Damit Sie die heißen Tage fit und gesund genießen können, haben wir für Sie mit Ärzten gesprochen und Tipps gesammelt rund um Ernährung, Körper und Schlaf. In dieser Folge dreht sich alles um den Kreislauf. Wann macht er schlapp? Was kann man bei einem Kollaps tun? Dr. Stefanie Katzke, Oberärztin der Klinik für Kardiologie und Intensivmedizin am Herzzentrum Dresden, erklärt, warum ein Hitzestich sogar lebensbedrohend werden kann.

Die Sonne prasselt erbarmungslos. Kaum ein Luftzug geht. Die Wärme ist drückend. An einem solchen Hitzetag fährt der Kreislauf schnell Achterbahn - "besonders wenn noch eine hohe Luftfeuchtigkeit mit typischen Wärme-Gewittern hinzukommt", sagt Stefanie Katzke, Fachärztin für Innere Medizin, Kardiologie und Intensivmedizin.

Normalerweise steuert der Körper einer Überhitzung rechtzeitig entgegen - indem wir schwitzen. "Der Schweiß verdunstet auf der Haut und führt zu einer kontrollierten Absenkung der Körpertemperatur", erklärt die Medizinerin.

Wenn das Thermometer in die Höhe schnellt, macht selbst der beste Kreislauf schlapp.
Wenn das Thermometer in die Höhe schnellt, macht selbst der beste Kreislauf schlapp.

Dadurch verlieren wir Wasser und Mineralstoffe - bei Erwachsenen bis zu 15 Liter am Tag.

"Zudem weitet unser Körper die Blutgefäße der Haut, wodurch der Blutdruck sinken kann." Dadurch fühlen wir uns bei Hitze oft matt und müde.

Die Expertin warnt: "Schafft es der Körper nicht, ausreichend Wärme abzugeben, kann es zu erheblichen körperlichen Schädigungen, im schlimmsten Fall zum Hitzschlag kommen." Der droht ab einer Körperkerntemperatur von über 39,5°C. Es kommt zur Schädigung des Gehirns. Die Folgen: Verwirrtheit, Krämpfe, Bewusstlosigkeit. In schwerwiegenden Fällen kann es zur Schwellung des Gehirns führen.

Erste Anzeichen für eine Überhitzung sind Schwindel, Kopfschmerzen, Übelkeit bzw. Erbrechen, Mattigkeit und Konzentrationsstörungen.

Starker Durst, trockener Mund und eine überwärmte Haut sind weitere Symptome. Auch Herzrhythmusstörungen oder Muskelkrämpfe können auftreten. Sinkt der Blutdruck weiter, fühlt man sich kalt und schweißig, kann schließlich sogar bewusstlos werden. Es kann zum Schock kommen. "Bei diesen Anzeichen muss sofort der Notarzt verständigt werden, da er lebensbedrohlich ist", warnt Katzke.

Zeigen sich erste Kreislaufbeschwerden, sollte man sich deshalb sofort in den Schatten begeben! Dann gilt: kühlen, kühlen, kühlen - also feuchte Tücher auf Kopf, Arme und Beine legen. Eine abrupte Abkühlung mit Eiswasser oder unter einer kalten Dusche belastet den Kreislauf nur noch mehr. "Bei einem Hitzekollaps oder -schlag sollten noch die Beine hochgelegt werden, während der Betroffene weiter gekühlt wird", empfiehlt die Oberärztin. Mindestens genauso wichtig: Viel trinken, um den Flüssigkeitshaushalt wieder aufzufüllen.

Kinder überhitzen schneller

Wenn Kinder spielen, vergessen sie alles um sich herum. Deshalb sind an heißen Tagen die Erwachsenen umso mehr gefragt: "Eltern müssen darauf achten, dass die Kleinen regelmäßig trinken." Auch Wassermelone oder Gurke kann man regelmäßig anbieten. Außerdem unerlässlich: Luftige, leichte Kleidung und ein Hut, der vor der Sonne schützt. Besser noch: Das Kind spielt gleich im Schatten.

Sicher im Schatten?

Bei großer Hitze ist es ratsam, sich im Schatten aufzuhalten. Wirklich? „Das kommt auf die Temperatur an“, sagt die Oberärztin. "In unseren Breiten ist eine Überhitzung im Schatten eher nicht zu erwarten. Wer jedoch körperlich sehr aktiv ist und wenig trinkt, kann auch bei höheren Temperaturen im Schatten Probleme bekommen." In warmen Urlaubsländern sollte man also auch im Schatten vorsichtig sein.

Süße Getränke löschen den Durst, entziehen dem Körper aber Wasser. Leichte Kost zu essen, ist ratsam.
Süße Getränke löschen den Durst, entziehen dem Körper aber Wasser. Leichte Kost zu essen, ist ratsam.

Wasser oder Cola?

"Oberstes Gebot ist es, bei Hitze mehr zu trinken als sonst. Etwa zwei Liter am Tag sollten es bei normal gesunden Menschen sein, bei Hitze oder körperlicher Belastung auch deutlich mehr", sagt Dr. Stefanie Katzke.

Denn durchs Schwitzen verlieren wir wichtige Salze, Magnesium und andere Elektrolyte. Sie rät, am besten zu Wasser oder Saftschorlen zu greifen.

Auch Gemüsebrühe enthält viele Elektrolyte. "Patienten mit Bluthochdruck sollten aber nicht zu viel Kochsalz zu sich nehmen", warnt die Ärztin. "Finger weg" heißt es von alkoholischen oder stark gezuckerten Getränken wie Limonaden, ebenso von zu viel Kaffee oder Schwarzem Tee.

"Die löschen zwar kurzzeitig den Durst, entziehen aber dem Körperkreislauf Wasser."

Sportliche Aktivitäten sollten auf die kühleren frühen Abendstunden verlegt werden.
Sportliche Aktivitäten sollten auf die kühleren frühen Abendstunden verlegt werden.

Lieber leichte Kost

Bei großer Hitze ist es besser, mehrere kleine Mahlzeiten statt der üblichen drei großen zu sich zu nehmen. Das belastet den Körper weniger. "Besonders gut verträglich ist leichte Kost mit viel frischem Obst und Gemüse. Gerade die Küche aus dem Mittelmeerraum ist empfehlenswert", meint die Expertin. Auch stark wasserhaltige Obst- und Gemüsesorten wie Gurken, Zucchini, Tomaten oder Melonen helfen, den Flüssigkeitshaushalt zu regulieren.

Sport ja, aber Vorsicht!

"Grundsätzlich ist Bewegung gut. Auch für ältere Menschen und solche, die Herz- und Kreislaufprobleme haben", erklärt Dr. Katzke. An besonders heißen Tagen sollten die sportlichen Aktivitäten jedoch auf die kühleren frühen Morgenstunden oder auf den späten Abend verschoben werden. Gut seien etwa Spaziergänge im kühlen Wald oder eine Fahrradtour, bei der der Fahrtwind erfrischt. "Körperliche Anstrengungen in der Mittagshitze sollten komplett vermieden werden."

Manchmal hilft nur noch Abkühlung.
Manchmal hilft nur noch Abkühlung.

Fotos: 123RF, Imago / 123RF

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