Drei Tage Schulausfall? Gewerkschaft ruft Lehrer in Sachsen zu Streik auf!

Dresden - Im Tarifkonflikt des öffentlichen Dienstes der Länder haben die Gewerkschaften in Sachsen für die nächste Woche zu Warnstreiks aufrufen.

Am Freitag rief die Gewerkschaft in Dresden die Lehrer für kommende Woche zum Streik auf. Im Bild: Jens Weichheit, Chef des Sächsischen Landeslehrerverbandes, Manuela Schmidt, Tarifkoordinatorin Verdi und GEW-landesvorsitzende Uschi Kruse (v.l.)
Am Freitag rief die Gewerkschaft in Dresden die Lehrer für kommende Woche zum Streik auf. Im Bild: Jens Weichheit, Chef des Sächsischen Landeslehrerverbandes, Manuela Schmidt, Tarifkoordinatorin Verdi und GEW-landesvorsitzende Uschi Kruse (v.l.)  © Holm Helis

Vom Dienstag an soll an drei Tagen in jeweils verschiedenen Regionen die Arbeit niedergelegt werden, teilten die Gewerkschaften GEW und verdi am Freitag mit. Zunächst sind die Landesbeschäftigten in Leipzig sowie in Nordsachsen und im Leipziger Land aufgerufen.

Anschließend sollen die Mitarbeiter im öffentlichen Dienst in der Region Chemnitz und Zwickau folgen, am Donnerstag die Beschäftigen in und um Dresden und Bautzen.

"Die Forderungen der Gewerkschaften nach sechs Prozent mehr Geld, mindestens 200 Euro, liegen schon lange auf dem Tisch", erklärte GEW-Landesvorsitzende Uschi Kruse.

Die Länderseite weist das als überzogen zurück. Die zweite Verhandlungsrunde in Potsdam war in dieser Woche ohne Einigung zu Ende gegangen.

Mit diesem Schriftstück ruft die Gewerkschaft zu Streiks der Lehrer auf.
Mit diesem Schriftstück ruft die Gewerkschaft zu Streiks der Lehrer auf.  © privat

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