Der e-Golf summt! Gläserne Manufaktur produziert in zwei Schichten

Dresden - Da sich Elektroautos immer besser verkaufen, verdoppelt VW die Produktion des e-Golfs in Dresden. Damit kehren auch 230 Arbeiter zurück, die nach dem Phaeton-Aus im Zwickauer Werk "untergekommen" waren.

Produktion verdoppelt: In der Gläsernen Manufaktur werden jetzt 72 e-Golfs pro Tag gefertigt.
Produktion verdoppelt: In der Gläsernen Manufaktur werden jetzt 72 e-Golfs pro Tag gefertigt.  © Eric Münch

"Die Mitarbeiter sind wieder zuhause", freute sich Siegfried Fiebig (63), Technik- und Logistikchef von VW Sachsen. "Ein beruhigendes Gefühl, denn vor zwei Jahren standen wir hier vor dem Nichts."

Doch der Phaeton-Flop ist Vergangenheit. Jetzt scheint die Zukunft am Dresdner Standort gesichert: Fast wie zu besten Zeit fertigen 380 Mitarbeiter in zwei Schichten (6 bis 22 Uhr) täglich 72 e-Golfs (bislang waren es 36 e-Golfs in einer Schicht). Das sind bis zu 15.000 e-Golfs pro Jahr.

Ministerpräsident Michael Kretschmer (42, CDU) dankte Mitarbeitern und Management, die mit dafür sorgen, "dass die Zukunft von Volkswagen in Sachsen stattfindet."

Auch Wirtschaftsminister Martin Dulig (44, SPD) und Dresdens OB Dirk Hilbert (46, FDP) freuten sich über die Entscheidung des VW-Konzerns.

Grund dafür ist der steigende Absatz: In Norwegen war der e-Golf im letzten Jahr mit 6639 Stück das meistverkaufte Fahrzeug überhaupt. In Deutschland wurden 3026 e-Golfs zugelassen, 2016 waren es nur 860 gewesen.

Ab jetzt wird wieder in zwei Schichten gearbeitet: Ministerpräsident Michael Kretschmer (42, CDU, l.) und Wirtschaftsminister Martin Dulig (44, SPD) drückten gestern den "Startknopf".
Ab jetzt wird wieder in zwei Schichten gearbeitet: Ministerpräsident Michael Kretschmer (42, CDU, l.) und Wirtschaftsminister Martin Dulig (44, SPD) drückten gestern den "Startknopf".  © Eric Münch

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