Oberindianer Gojko auf Visite in Dresden





Ein echter Indianer kennt keinen Ruhestand: Gojko Mitic (76) spielt ab April in Sachsen 
Theater.
Ein echter Indianer kennt keinen Ruhestand: Gojko Mitic (76) spielt ab April in Sachsen Theater.  © Eric Münch

Dresden - DDR-Indianer Gojko Mitic (76) kehrt nach 20 Jahren in die Dresdener UCI-Kinowelt im Elbe Park zurück. 1997, zur Eröffnung, war er schon einmal hier. Am Samstag begrüßte der Apachen-Häuptling dort den zehnmillionsten Besucher.

„Ich bin immer wieder gerne in Sachsen“, sagt er. Gojko Mitic spricht von einer gegenseitigen Liebe. Seine Laufbahn als DDR-Chefindianer begann schließlich in der Sächsischen Schweiz. Das Elbsandsteingebirge diente als Kulisse für „Die Söhne der großen Bärin“. Mit diesem Film feierte Mitic seinen Durchbruch.

Als Indianer würde sich Gojko Mitic nicht bezeichnen. „Ich bin ein Schauspieler, der in diese Rolle gesteckt wurde.“ Zugegeben: „Vielleicht nicht die schlechteste.“ Friedenspfeife würde er aber nur angesichts der weltpolitischen Lage rauchen.

Eine Zigarette hat er nie probiert. „Ich ekle mich vor Tabak.“ Und: Feuerwasser rührt er seit drei Jahren nicht mehr an. „Nur alkoholfreies Bier.“ Auf Pferde steigt Mitic nur noch dienstlich. Fit hält er sich mit Wassersport. Am liebsten fährt er Kanu.

Andere in seinem Alter genießen ihre Rente. Doch Gojko Mitic legt sich noch lange nicht auf sein Bisonfell. Schon am 29. April kehrt der gestandene Held zurück an die Elbe.

Auf den Landesbühnen Sachsen in Radebeul wirkt er im Schauspiel „In Gottes eigenem Land“ mit. Wie könnte es anders sein: Gojko Mitic spielt den „Fliegenden Pfeil“, einen Indianer. Howgh!

Gojko Mitic war am Samstag zu Besuch in der UCI-Kinowelt.
Gojko Mitic war am Samstag zu Besuch in der UCI-Kinowelt.  © Andreas Weihs

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