Dieser Einbrecher kam durch die Katzenklappe!

Martin L. (30) sitzt bereits in 
Haft. Am Dienstag wurde ihm erneut der Prozess gemacht.
Martin L. (30) sitzt bereits in Haft. Am Dienstag wurde ihm erneut der Prozess gemacht.  © Ove Landgraf

Dresden - Er wurde kriminell, um sich seine Sucht zu finanzieren: Martin L. (30) aus Dresden wurde am Dresdner Amtsgericht am Dienstag wegen besonders schweren Diebstahls verurteilt.

Im Dezember 2015 versuchte der junge Mann in ein Gorbitzer Wohnhaus einzusteigen. „Ich brauchte Geld für Drogen und war auf der Suche nach Wertsachen“, gab er reumütig zu. Bewaffnet mit einem Schürhaken versuchte er, die Türklinke durch die Katzenklappe der Kellertür herunterzudrücken - das funktionierte aber nicht. Also ging er zum Nachbargrundstück, klaute dort einen neuen Schürhaken und wiederholte das Prozedere. Mit Erfolg!

Er ergaunerte unter anderem drei Handys, 200 Euro, eine Münzsammlung und Klamotten im Wert von rund 1200 Euro. Überführt hat Martin L. schließlich eine DNA-Probe. Der Angeklagte hat bereits ein buntes Potpourri an Straftaten in seinem Register, seit mehreren Monaten sitzt er wegen anderer Vergehen im Knast.

Dort wird er vorerst auch bleiben. Das Gericht brummte ihm drei Jahre und drei Monate zusätzlich auf.


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