Totensonntag: Im Krematorium wird's musikalisch

Silke Jablonski (45) vom „Blumen und Pflanzenservice Chemnitz“ verkauft heute Gestecke und Kränze.
Silke Jablonski (45) vom „Blumen und Pflanzenservice Chemnitz“ verkauft heute Gestecke und Kränze.  © Maik Börner

Chemnitz - Auch in Chemnitz werden am Sonntag Tausende auf die Friedhöfe pilgern, am Totensonntag der Verstorbenen gedenken.

Viele Kirchen veranstalten spezielle Gottesdienste, unter anderem die Stiftskirche (10.30 Uhr) und die St.-Jakobikirche (11 Uhr). Besonders viel Zulauf wird aber auf dem Zentralfriedhof an der Reichenhainer Straße erwartet: Hier steht das erste Krematorium Sachsens.

1906 wurde der Bau eingeweiht. Von 9 bis 13 Uhr gibt es heute stündlich kostenlose Führungen durch das Gebäude, auch das Ofenhaus kann besichtigt werden.

Jährlich sind hier bis zu 8000 Einäscherungen möglich. Um 15 Uhr wird es dann in der Feierhalle des Krematoriums musikalisch: Das Gesangsensemble „Die Cantorianer“ veranstaltet hier ein Vesperkonzert mit Chormusik aus Nordeuropa.

„I Himmelen – Nordlichter“ heißt das Programm unter der musikalischen Leitung von Martin Sturm. Der Eintritt zum Konzert ist frei.

Titelfoto: Maik Börner


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