Dieses Grab erinnert an die Skateranlage in der Johannstadt

Dresden - Im November wurde auf dem Grundstück des ehemaligen Plattenwerks Johannstadt eine seit Jahren genutzte Skateranlage abgerissen. Jetzt gibt es Pläne, für die Jugendlichen einen neuen Standort zu finden.

Kunststudent Martin Bertelmann, Stadträtin Rica Gottwald, Sozialarbeiter Thorsten Deigweiher, Uwe Joschke und Sebastian Linda (v.l.) am "Skater-Grab".
Kunststudent Martin Bertelmann, Stadträtin Rica Gottwald, Sozialarbeiter Thorsten Deigweiher, Uwe Joschke und Sebastian Linda (v.l.) am "Skater-Grab".  © Petra Hornig

Momentan erinnert vor allem ein mit Skateboards und Blumen geschmücktes Grab auf dem Areal an der Trinitatiskirche an die gestorbenen Träume vieler Jugendlicher. Skater Martin Bertelmann (29) hat es aufgestellt, um Politik und Öffentlichkeit wachzurütteln - mit Erfolg.

"Der Abriss des von Jugendlichen selbst gebauten Skaterparks durch den Grundstückseigentümer hat mich sehr geärgert. Umso wichtiger ist es, jetzt einen neuen Standort zu finden", so Linken-Stadträtin Rica Gottwald (55). Die Partei hat mittlerweile einen entsprechenden Antrag in den Rat eingebracht.

Unterstützung kommt von den Grünen. "Gemeinsam mit der lokalen Skaterinitiative soll nach Ersatzstandorten in der Johannstadt oder in der Umgebung gesucht werden", so Grünen-Chef Thomas Löser (46).

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