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Grüne Welle! Rathaus lässt immer mehr Ampeln aufeinander abstimmen

Immer mehr Ampeln sorgen in Dresdner dafür, dass Autofahrer auf der Grünen Welle surfen.

Von Dirk Hein, Dominik Brüggemann

Immer mehr grüne Ampeln machen die Autofahrer (in Dresden) froh.
Immer mehr grüne Ampeln machen die Autofahrer (in Dresden) froh.

Dresden - Grüner wird‘s nicht: 234 Ampeln sorgen in der Landeshauptstadt dafür, dass Autofahrer auf knapp 59 Kilometern Länge auf der Grünen Welle durch Dresden surfen können. Das sind deutlich mehr vor vier Jahren.

66 im Amtsdeutsch "Grünbanddehnungen" genannte Grüne Wellen gibt es momentan in Dresden.

Das ergab eine Ratsanfrage von FDP-Chef Holger Zastrow (48). Mindestens zwei Ampeln müssen dabei, zeitlich leicht versetzt, hintereinander Grün anzeigen, damit eine Welle entsteht.

"Grüne Wellen" funktionieren fast ausschließlich in eine Richtung. "Auf der Dohnaer Straße früh stadteinwärts und abends stadtauswärts", erklärt Straßen- und Tiefbauamtschef Reinhard Koettnitz (62).

Bei zu viel Verkehr oder einem Ampel-Abstand von mehr als 800 Metern sind die Systeme wirkungslos.

Die längste Welle der Stadt umfasst auf der Dohnaer Straße 6,5 Kilometer und immerhin 13 Ampeln.

Reinhard Koettnitz (62) ist als Amtsleiter im Straßen und Tiefbauamt für die Ampelschaltungen zuständig.
Reinhard Koettnitz (62) ist als Amtsleiter im Straßen und Tiefbauamt für die Ampelschaltungen zuständig.

Im besten Fall können 31.200 Autos am Tag so zehn Minuten pro Fahrt sparen.

Seit 2013 sind insgesamt sieben Grüne Wellen, unter anderem zwischen Albertbrücke und Pillnitzer Straße, oder an der Fetscherstraße neu hinzu gekommen.

Auch entlang der Könneritzstraße ist länger Grün. Vier neu programmierte Ampeln ermöglichen eine Grüne Welle zwischen Ostra-Allee und Budapester Straße.

Die Stadt stößt dabei aber immer häufiger an ihre Grenzen. Konflikte mit Radlern und Fußgängern drohen.

So lässt sich an der St. Petersburger Straße in Richtung Elbe keine Welle aufbauen, weil auf Höhe Lingnerallee eine bedeutenden Fußgänger- und Radfahrerstrecke die B 170 quert.

In der Dresdner Innenstadt kann das Autofahren schon einmal zur Qual werden. Sollte es aber nicht.
In der Dresdner Innenstadt kann das Autofahren schon einmal zur Qual werden. Sollte es aber nicht.

Dresdner Farbenlehre

Wer in der Innenstadt Auto fährt, quält sich zumindest gefühlt viel zu oft von roter Ampel zu roter Ampel.

Zwei- oder dreimal „Grün“ am Stück wirken regelrecht befreiend. Von daher macht es aus Sicht aller Autofahrer durchaus Sinn, dass die Stadt zumindest in den letzten Jahren weiter am Ausbau der Grünen Wellen gearbeitet hat.

Doch wenn einer „Grün“ hat, hat mindestens ein anderer, meist aber noch mehr Verkehrsteilnehmer, „Rot“. Das ist vor allem dann kontraproduktiv, wenn Fußgänger, Radfahrer oder Busse und Bahnen betroffen sind.

Warum soll ich beispielsweise auf dem Radweg von Rot zu Rot hecheln, während Autos entspannt und zügig an mir vorbeirauschen? Ähnliches gilt für die Verkehrsbetriebe oder am Straßenrand wartende Fußgänger.

Grüne Wellen sind also kein Allheilmittel, welches nach dem Motto „Je mehr, desto besser“ funktioniert. Auf der einen Seite soll Verkehr möglichst gleichmäßig abfließen. Das spart Benzin und verhindert Emissionen.

Auf der anderen Seite sollte Autoverkehr im Idealfall gar nicht erst entstehen. Und um das zu erreichen, sind grüne Wellen eher hinderlich. Ein weiterer Ausbau sollte daher immer nur dann stattfinden, wenn Radler, Fußgänger und der ÖPNV zumindest nicht weiter an Boden verlieren.

Die Dresdner Verkehrsbetriebe wollen künftig den Nachtverkehr an Wochenenden enger takten.
Die Dresdner Verkehrsbetriebe wollen künftig den Nachtverkehr an Wochenenden enger takten.

Gute Nachricht für Nachtschwärmer

DVB verdoppelt „Freizeitverkehr“

Die Dresdner Verkehrsbetriebe wollen künftig an Wochenenden den Takt ihrer Straßenbahnen erhöhen.

Hintergrund ist die verstärkte Nachfrage im sogenannten Freizeitverkehr. Speziell an Wochenenden und in der Nacht vor Feiertagen sollen deshalb die bislang stündlichen Fahrten halbstündigen Taktungen weichen.

Dafür sollen im Gegenzug die Fahrten unter der Woche zwischen 22.45 und 0.45 Uhr vereinheitlicht und ausgedünnt werden.

Bestätigt der Stadtrat die Planungen, sollen die Änderungen zum Fahrplanwechsel im April 2018 in Kraft treten.

Fotos: Imago, Steffen Füssel, Ove Landgraf

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