Nach Juwelenraub: Uwe Steimle will Fernsehturmgeld als Finderlohn ausrufen

Dresden - Eine Belohnung von 500.000 Euro für einen millionenschweren Schatz!

Kabarettist Uwe Steimle (56) würde das Fernsehturmgeld der Wiederbeschaffung der Juwelen opfern. // Der polnische "Weißen Adler"-Orden der Diamant-Rauten-Garnitur gehört zu den gestohlenen Juwelen.
Kabarettist Uwe Steimle (56) würde das Fernsehturmgeld der Wiederbeschaffung der Juwelen opfern. // Der polnische "Weißen Adler"-Orden der Diamant-Rauten-Garnitur gehört zu den gestohlenen Juwelen.  © Grünes Gewölbe/SKD & Eric Münch

Die von der sächsischen Polizei ausgesetzte Belohnung für die Wiederauffindung der geraubten Juwelen aus dem Grünen Gewölbe ist vielen Sachsen nicht (hoch) genug.

Kabarettist Uwe Steimle (56) fordert: "Wir sollten einen ordentlichen Finderlohn ausrufen."

Sein Vorschlag: "Das Fernsehturmgeld in Höhe von 26 Millionen Euro könnte umgenutzt werden. Eine Petition in diesem Sinne würden sicher viele Dresdner unterzeichnen."

Und: "Ich würde selbst so weit gehen und den Dieben Straffreiheit zusichern, wenn sie den Schatz zurückgeben. Koste es, was es wolle, die Juwelen müssen wieder her - sie sind unser Weltkulturerbe."

Alexander Prinz von Sachsen (65), Ur-Enkel des letzten Sachsen-Königs, will sich für einen Rückkauf starkmachen:

"Wenn es sich um einen Auftragsdiebstahl handelt, schaut es düster aus. Aber falls die Diebe die heiße Ware nicht loswerden sollten, könnten sie ein Lösegeld fordern. Da wären wir in Zusammenarbeit mit dem Staat und den Museen gefordert", sagt der Wettiner.

Alexander Prinz von Sachsen (65) zieht in Erwägung, dass für die Juwelen ein Lösegeld gefordert werden könnte.
Alexander Prinz von Sachsen (65) zieht in Erwägung, dass für die Juwelen ein Lösegeld gefordert werden könnte.  © Steffen Füssel

Titelfoto: Grünes Gewölbe/SKD & Eric Münch

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