Was passiert mit dem Grundstück am Sachsenplatz?





Das Grundstück zwischen Sachsenplatz, Florian-Geyer-Straße und 
Käthe-Kollwitz-Ufer.
Das Grundstück zwischen Sachsenplatz, Florian-Geyer-Straße und Käthe-Kollwitz-Ufer.  © Ove Landgraf

Dresden - Rot-Rot-Grün greift durch: Gemäß ihrer neuen Doktrin hat die „Gestaltungsmehrheit“ im Stadtrat ein zum Verkauf gedachtes Filetgrundstück dem freien Markt entzogen und stattdessen für eine künftige WOBA reserviert.

Dabei handelt es sich um das Areal Baufeld 3, Sachsenplatz/Käthe-Kollwitz-Ufer. Wie grundsätzlich das Thema ist, zeigte die Debatte, in der sich Konservative und Linke wahlweise Planwirtschaftliches Vorgehen und Unterstützung für Reiche vorwarfen. 

Bislang war die Lage so: Bei einer privaten Bebauung hätten 30 Prozent der Wohnungen sozialverträgliche Mieten haben müssen. Michael Schmelich (62, Grüne) äußerte nun: „Warum sollen wir uns mit 30 Prozent begnügen, wenn 100 Prozent möglich sind.“

CDU und FDP hingegen mahnten eine bessere Wohn-Mischung für das ihrer Ansicht nach zu einseitig belebte Viertel an. Darum seien auch Eigentumswohnungen wichtig. 

Dem entgegnete Thomas Blümel (SPD): „Wir glauben nicht, dass die Förderung von Wohneigentum die Wohnungsprobleme der Stadt löst. Wann dort nun Sozialwohnungen gebaut werden, ist jedoch offen. Denn die Gründung der WOBA dauert noch.

Michael Schmelich (62, Grüne) „Warum sollen wir uns mit 30 Prozent begnügen, wenn 100 Prozent möglich sind“
Michael Schmelich (62, Grüne) „Warum sollen wir uns mit 30 Prozent begnügen, wenn 100 Prozent möglich sind“  © Eric Münch

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