Dresdnerin erhält Haftbefehl aus der Türkei!

Dieses amtliche Schreiben mit einem Haftbefehl aus der Türkei erhielt eine 79 Jahre alte Dresdnerin per Post.
Dieses amtliche Schreiben mit einem Haftbefehl aus der Türkei erhielt eine 79 Jahre alte Dresdnerin per Post.  © Polizei Dresden

Dresden - Zum Glück konnte sich eine Dresdnerin auf die Polizei verlassen. Die 79 Jahre alte Dame erhielt am Dienstag Post aus der Türkei, dass ein Haftbefehl aufgrund verschiedenster schwerwiegender Vorwürfe gegen sie vorliegen würde.

Im amtlichen Schreiben war von einem Ermittlungsverfahren gegen die Seniorin die Rede, das sie mit Geldwäsche, Verbindungen zur Terror-Organen und der Verbreitung von pornografischem Material in Verbindung brachte.

Der Haftbefehl sei von der Obersten Staatsanwaltschaft bereits genehmigt und der deutschen Regierung am 24. November diesen Jahres vorgelegt worden.

Der 79-Jährigen wurde nahegelegt, 3000 Euro abzuheben. Als Ansprechpartner wurde ihr ein BKA-Beamter genannt. Weiterhin war im Schreiben von einer auf 12.500 Euro festgelegten Kaution die Rede.

Der Brief hatte die Frau zwar verunsichert, dennoch machte sie sich auf den Weg zur Bank, um Geld abzuheben. Dort wurden die Angestellten skeptisch, als sie den Betrag verlangte und verständigten Polizeibeamte, die den Betrug aufdeckten und der Frau den Verlust ihres Vermögen ersparten.

Die Kriminalpolizei untersucht nun den Fall und rät Betroffenen, ein gesundes Misstrauen an den Tag zu legen, fremden Personen kein Geld anzuvertrauen und im Zweifel lieber eine Vertrauensperson hinzuzuholen.


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