Pfiffe der Zuschauer! Spiel des HC Elbflorenz abgebrochen

Dresden - Ärgerliche und zugleich peinliche Premiere in der BallsportARENA! Das Zweitliga-Spiel zwischen dem HC Elbflorenz und ASV Hamm-Westfalen musste nach 16 Minuten beim Stand von 6:6 erst unterbrochen und dann abgebrochen werden. Der Hallenboden war an einigen Stellen gefährlich rutschig, die Verletzungsgefahr für die Handballer zu groß.

Die Schiris erklären Hamms Sportchef Kay Rothenspieler (l.) und Dresdens Co-Trainer Rico Göde ihre Entscheidung.
Die Schiris erklären Hamms Sportchef Kay Rothenspieler (l.) und Dresdens Co-Trainer Rico Göde ihre Entscheidung.

In der rund halbstündigen Zwangspause wurden mehrere Stellen des Bodens, insbesondere an einigen Metallhülsen, von den Hallen-Mitarbeitern intensiv bearbeitet. Letztlich vergeblich.

Die Schiris Christian Moles und Lutz Pittner sprachen mit beiden Trainer-Teams. Die Spieler versuchten sich derweil warmzuhalten.

Dann fällte das Schiri-Gespann die Entscheidung, die Partie nicht wieder anzupfeifen. Die gut 2000 Zuschauer waren enttäuscht, es gab reichlich Pfiffe von den Rängen.

HCE-Spieler Nils Kretschmer: "Wir haben früh noch hier trainiert, da war alles in Ordnung. Aber jetzt war es echt glatt."

Elbflorenz-Manager Karsten Wöhler entschuldigte sich beim Publikum: "Tut mir leid, wir sind alle geschockt. So etwas habe ich auch früher als Spieler noch nie erlebt. Wir hoffen, dass Hamm sportlich fair noch einmal bereit ist, nach Dresden zu kommen und hier um die Punkte zu kämpfen." Entscheidend wird wohl aber sein, wie die Handball Bundesliga den Spielabbruch bewertet.

Die Metallhülsen wurden nach der Unterbrechung abgeklebt, half aber nichts. Es war gefährlich glatt, die Gesundheit der Spieler in Gefahr.
Die Metallhülsen wurden nach der Unterbrechung abgeklebt, half aber nichts. Es war gefährlich glatt, die Gesundheit der Spieler in Gefahr.  © Lutz Hentschel

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