Maaßen fordert Abgrenzung der Sachsen- von Bundes-CDU

Dresden - Neues vom CDU-Rechtsaußen Hans-Georg Maaßen (56).

Verlangt von der Sachsen-CDU Abgrenzung zur Berliner Parteizentrale: Hans-Georg Maaßen (56) vom konservativen Zirkel Werteunion.
Verlangt von der Sachsen-CDU Abgrenzung zur Berliner Parteizentrale: Hans-Georg Maaßen (56) vom konservativen Zirkel Werteunion.  ©  imago images/Reiner Zensen

Der umstrittene Ex-Verfassungsschutzchef hat die sächsische Union und Ministerpräsident Michael Kretschmer (44, CDU) kurz vor der Wahl dazu aufgerufen, sich inhaltlich von der Bundespartei abzugrenzen.

„Ich wünsche mir, dass sich der sächsische Ministerpräsident von bestimmten politischen Positionen, die von der CDU auf Bundesebene propagiert werden, emanzipiert“, sagte Maaßen in einem Interview mit der „Welt am Sonntag“.

Der politische Beamte gilt als scharfer Kritiker der Flüchtlingspolitik von Kanzlerin Angela Merkel (65, CDU), sieht aber auch in der Klimadebatte innerparteilichen Korrekturbedarf.

Er denke nicht, „dass das Thema Klima die Menschen derart besorgt“, wie „gerade überall erklärt“ werde.

„Wir sollten unseren Kindern nicht mit der Klima-Hölle drohen, wenn sie den Müll nicht trennen, sondern vernünftige Lösungen suchen. Gleichzeitig halte ich den Umweltschutz für sehr wichtig: Konservativ heißt auch, die Umwelt zu schützen und Vorsorge für nachfolgende Generationen zu treffen“, so Maaßen.

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