Dresden: 17 Handgranaten in Auto hinter Hauptbahnhof entdeckt!

Dresden - Am späten Montagabend ging am Hauptbahnhof Dresden auf einmal nichts mehr. Die Bundespolizei sperrte den Bereich der Bayrischen Straße weiträumig ab, Informationen gab es erstmal keine (TAG24 berichtete).

18 Handgranaten entdeckten die Ermittler am Montagabend in dem Mercedes SUV.
18 Handgranaten entdeckten die Ermittler am Montagabend in dem Mercedes SUV.  © Roland Halkasch

Am Dienstag dann die erschreckende Meldung: auf Nachfrage von TAG24 bestätigte die Bundespolizeidirektion Pirna, dass in dem Auto 17 Handgranaten gefunden wurden.

"Es wird wegen des Verdachts auf Verstoß gegen das Kriegswaffengesetz ermittelt. In dem Wagen saßen zwei Personen, die wurden festgenommen", sagte der Sprecher.

Wie die Polizei dem Mercedes SUV ML320 mit bosnischem Kennzeichen auf die Spur kam, ist noch nicht klar. Er wurde kontrolliert, weil er den Beamten verdächtig vorkam. Dann schlug der Spürhund an. Es wurden Sprengstoffexperten der UBSV-Gruppe hinzugezogen, auch das Landeskriminalamt war vor Ort.

Die Ermittlungen laufen, die weiträumige Sperrung wurde kurz nach Mitternacht wieder aufgehoben.

Update, 11.15 Uhr: Wie die Bundespolizei in einer Mitteilung noch einmal präzisierte, kontrollierten bereits in den Nachmittagsstunden am Montag die Beamten das Fahrzeug, das im Parkverbot vor dem Hauptbahnhof stand. Bei den beiden Insassen handelt es sich um einen 17 Jahre alten und einen 28 Jahre alten Bosnier. Aufgrund der gemachten Angaben während der Befragung, hatten die Beamten Zweifel daran, dass beide legal eingereist waren und sich legal in Deutschland aufhielten.

Die Beamten fingen an zu ermitteln. Bei den beiden wurde eine Kleinstmenge an einer betäubungsähnlichen Substanz gefunden. Aufgrund dessen schickten die Beamten den Spürhund zum Auto, um weitere Betäubungsmittel zu finden. Die fanden sie nicht, dafür aber die 17 Handgranaten, die hinter einer Verkleidung im Kofferraum versteckt waren.

Die Bundespolizei sperrte den Bereich der Bayrischen Straße weiträumig ab
Die Bundespolizei sperrte den Bereich der Bayrischen Straße weiträumig ab  © Roland Halkasch

Titelfoto: Roland Halkasch

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