So sahen die Handgranaten vom Dresdner Hauptbahnhof aus

Dresden - Nach dem spektakulären Handgranaten-Fund am Dresdner Hauptbahnhof zeigen Bilder der Bundespolizei jetzt, wie die Handgranaten eingepackt waren.

18 Handgranaten entdeckten die Ermittler am Montagabend in dem Mercedes SUV.
18 Handgranaten entdeckten die Ermittler am Montagabend in dem Mercedes SUV.  © Roland Halkasch

Besonders heftig: Die Granaten waren scharf! Das haben die Ermittler zu den 18 Schmuggel-Handgranaten am Dresdner Hauptbahnhof herausgefunden (TAG24 berichtete). Zur genauen Herkunft wollen sie sich aber nicht äußern, denn die Hintergründe des Fundes sind noch unklar.

Falsch Parken, Drogen in der Tasche haben und sich auch noch illegal im Land aufhalten: Das sind nicht gerade die besten Voraussetzungen, um verbotene Kriegswaffen zu schmuggeln. Genau deswegen sitzen die beiden Bosnier (17, 28) nun wegen Verstoßes gegen das Kriegswaffen-Kontroll-Gesetz in U-Haft.

Die Polizei hatte die Sprengsätze eingeschweißt in ihrem Kofferraum versteckt gefunden. "Es konnte festgestellt werden, dass Zünder und Splitterkörper augenscheinlich aus industrieller Fertigung stammen", sagt LKA-Sprecher Tom Bernhardt (48).

"Bei dem Inhalt handelt es sich höchstwahrscheinlich um einen beim Militär gebräuchlichen Sprengstoff. Konkrete Aussagen zur Herkunft und den spezifischen Eigenschaften werden aus ermittlungstaktischen Gründen gegenwärtig nicht gemacht."

Was die beiden damit vor hatten, muss noch vom Polizeilichen Terrorismus- und Extremismus-Abwehrzentrum (PTAZ) geklärt werden. Dabei wird auch eine politische Motivation geprüft.

Das Röntgenbild (l) und das normale Foto zeigen, wie die Handgranaten aussahen.
Das Röntgenbild (l) und das normale Foto zeigen, wie die Handgranaten aussahen.  © Bundespolizei

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