Neue Details zum Handgranatenfund am Dresdner Hauptbahnhof

Dresden - Nach dem spektakulären Handgranatenfund am Montagabend am Dresdner Hauptbahnhof (TAG24 berichtete) wurden die zwei tatverdächtigen Bosnier inzwischen dem Haftrichter vorgeführt.

18 Handgranaten entdeckten die Ermittler am Montagabend in dem Mercedes SUV.
18 Handgranaten entdeckten die Ermittler am Montagabend in dem Mercedes SUV.  © Roland Halkasch

Laut einer Mitteilung des Landeskriminalamtes Sachsen befinden sich sowohl der 17-Jährige als auch der 28-Jährige in Untersuchungshaft. Gegen sie wird wegen Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz ermittelt.

Genaue Details, was die Bosnier mit den Handgranaten vorhatten, gibt es allerdings noch nicht.

Weiterhin stellten die Beamten klar, dass es sich sogar um 18, statt wie zunächst berichtet 17, Handgranaten handelte.

Eine kriminaltechnische Untersuchung machte klar, dass Zünder und Splitterkörper augenscheinlich aus industrieller Fertigung stammen. Der Inhalt sei nach ersten Angaben offenbar beim Militär gebräuchlicher Sprengstoff.

Das Exemplar, was durch die Experten bisher genauer untersucht wurde, war laut den Angaben "voll funktionsfähig".

Gegenwärtig ermittelt das polizeiliche Terrorismus- und Extremismus-Abwehrzentrum Sachsen in alle Richtungen, um den Fall schnellstmöglich aufzuklären.

Die Bundespolizei sperrte den Bereich der Bayrischen Straße weiträumig ab
Die Bundespolizei sperrte den Bereich der Bayrischen Straße weiträumig ab  © Roland Halkasch

Titelfoto: Roland Halkasch

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