Festnahmen am Dresdner Hauptbahnhof: Polizei sprengt Juwelierräuber-Ring

Dresden - Die Bundespolizei schnappte am Hauptbahnhof zwei in Tschechien unter Hochdruck gesuchte Serienräuber (28, 33) und leistete damit eine in jeder Hinsicht glänzende Zuarbeit.

In Usti nad Labem überfiel die Bande letzte Woche einen Juwelierladen.
In Usti nad Labem überfiel die Bande letzte Woche einen Juwelierladen.  © Polizei Tschechien

Außer den litauischen Gaunern stellten die Bundespolizisten die bislang verschollene Beute des letzten Überfalls in Usti nad Labem sicher: Uhren im Wert von knapp 75.000 Euro.

Am Eingang Bayerische Straße klickten die Handschellen. Aufmerksam waren die Beamten auf die beiden Männer geworden, weil diese beim Anblick der Polizisten plötzlich nervös wurden, wie Bundespolizeisprecher Holger Uhlitzsch bestätigt.

Tatsächlich führten die beiden "Elstern" außer Drogen und einem Messer Uhren von Boss, Omega und Tag Heuer im Wert von knapp 75.000 Euro mit sich.

Prüfungen ergaben, dass in Usti nad Labem zwei Tage zuvor ein Juwelier-Geschäft von vier bewaffneten Litauern überfallen worden war.

Während diese bereits wenige Stunden später geschnappt wurden, fahndete die tschechische Polizei seit Tagen nach weiteren Bandenmitgliedern und der Beute.

Mit dem Schlag der Bundespolizisten ist der Ring der Juwelier-Räuber, die mehrere Überfälle im Grenzgebiet zu verantworten haben, gesprengt.

"Durch den deutsch-tschechischen Polizeivertrag ist der schnelle Informationsaustausch möglich und die schnelle Ergreifung der Täter möglich gewesen", so der Bundespolizeisprecher. "Wir haben jetzt die Auslieferung der beiden Männer beantragt", so Polizeisprecherin Alena Bartosova.

Diese Uhren fanden die Bundespolizisten bei den Ganoven.
Diese Uhren fanden die Bundespolizisten bei den Ganoven.  © Bundespolizei Dresden

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