Neuer Hochwasser-Alarm für Sachsen

Flut-Infos lassen sich jetzt auch leicht auf dem Smartphone lesen.
Flut-Infos lassen sich jetzt auch leicht auf dem Smartphone lesen.

Von Juliane Morgenroth

Dresden - Um in Sachsen noch gezielter vor Hochwasser zu warnen, wurde das Warnsystem überarbeitet und an den technischen Fortschritt angepasst. Erfahrungen der vergangenen Hochwasser wurden eingearbeitet.

Das neue Hochwasserinformations- und Managementsystem (HWIMS) ist nun am Netz. Es umfasst neun statt wie bisher sieben Flussgebiete. Die Eil-Benachrichtigungen gibt es nun getrennt für 54 Warngebiete.

„Künftig warnt das System nur dort, wo tatsächlich Handlungsbedarf besteht“, erklärt Umweltstaatssekretär Herbert Wolff (60).

Behörden und Gemeinden können nun einfacher den Empfang der Warnung bestätigen.

Die Bundeswehr bei der Flut 2013 in Dresden-Laubegast. Das Meldesystem wurde jetzt überarbeitet.
Die Bundeswehr bei der Flut 2013 in Dresden-Laubegast. Das Meldesystem wurde jetzt überarbeitet.

Außerdem sind die Internetseiten des Landeshochwasserzentrums technisch besser gerüstet. Wolff: „Bei der Flut 2013 hatten wir bis zu 4,5 Millionen Zugriffe pro Stunde. Das hat das System an seine Grenzen gebracht.“

Investiert wurden fünf Millionen Euro. Das Infoangebot ist nun auch für Smartphones optimiert. Ab 2016 soll es über das Hochwasserportal der Länder Push-Meldungen für den Pegel der Wahl aufs Handy geben.

So sollen sich auch Einsatzkräfte vor Ort besser informieren können.

Fotos: Jörn Haufe (1), Ove Landgraf (1)


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