Nach Raub im Grünen Gewölbe: So spottet das Netz über Dresden

Dresden - Weltweit ist die Bestürzung groß über den Einbruch in Sachsens Schatzkammer. Doch der Freistaat erntet im Netz auch Hohn und Spott über die vermeintlich zu laschen Sicherheitsvorkehrungen im Grünen Gewölbe.

Nach dem Millionen-Raub im Grünen Gewölbe ernten Dresden und Sachsen jede Menge Lacher im Internet.
Nach dem Millionen-Raub im Grünen Gewölbe ernten Dresden und Sachsen jede Menge Lacher im Internet.  © Montage: Twitter Screenshots @MDR_SN / @OtherSandy

So mokieren sich viele bei Facebook & Co. über die schlechte Qualität des Überwachungsvideos.

"Wenn eine Axt reicht, um an die Juwelen zu kommen und das Überwachungsvideo exakt 5 Pixel hat, sollte man sich dann nicht mal langsam Gedanken machen, wie geil die deutschen Museen wirklich gesichert sind? Frage für einen Freund", regte sich ein User bei Twitter auf.

Als Ausschnitt des Ballettstückes "tanzende Taschenlampen bei Nacht" wurde das Video ebenfalls betitelt. "Tänzer leider unbekannt". "Babyfon und Webcams liefern da ja bessere Bilder, auch bei Nacht", schrieb ein weiterer Nutzer.

Die Polizei konterte die Kritik mit dem Vorschlag: "Dann leisten Sie doch einen konstruktiven Beitrag und unterstützen das Museum, z.B. über den Förderverein, anstatt sich online über schlechte Überwachungskameras zu echauffieren."

Oft geteilt wurden auch "Fahndungsfotos" der legendären Olsenbande. Ebenso die Runde macht ein Foto der "Ocean's Eleven" um George Clooney - verantwortlich für einen filmischen Super-Einbruch in ein Kasino in Las Vegas. Und das Satire-Zentralorgan "Der Postillon" lästerte: "Freistaat Sachsen will Tür zu Grünem Gewölbe künftig abschließen."

Titelfoto: Montage: Twitter Screenshots @MDR_SN / @OtherSandy

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