Tod in der Huschhalle: Polizei ließ Verdächtigen kurz vor der Tat laufen

Dresden - Tod in der Huschhalle: Seit Montag steht in Dresden Kenny P. (36) vor Gericht. Er soll in dem berüchtigten Trinker-Treff Geza L. (†61) in den Tod geprügelt haben (TAG24 berichtete). Vielleicht könnte das Opfer noch leben.

Kenny P. (36) erschlug laut Anklage in der Huschhalle Geza L. (61).
Kenny P. (36) erschlug laut Anklage in der Huschhalle Geza L. (61).  © Ove Landgraf

Denn Kenny P. hatte kurz zuvor in Spielhallen so randaliert, dass die Polizei anrücken musste. Die Beamten ließen ihn allerdings wieder laufen. Bilder einer Überwachungskamera zeigen, wie Kenny P. am Tatabend in der Spielhalle "Max" ausflippte.

"Er schlug eine Frau. Die Bedienung alarmierte die Polizei", so Chef Wolle Förster. "Kaum waren die Beamten weg, wollte er wieder rein, bekam aber Hausverbot."

Der Wüterich trollte sich in die Spielothek an der Kesselsdorfer Straße: "Wieder gab es Theater, er wollte die Mitarbeiterin schlagen.

Bevor er auch dort rausflog, drückte er den Alarmknopf der Feuerwehr, die natürlich sofort, aber umsonst anrückte", so Förster. Denn kurz danach traf Kenny P. in der Huschhalle auf Geza L. ...

Staatsanwalt Lorenz Haase: "Die Verfahren wegen Körperverletzung und Missbrauch von Notrufen wurden im Hinblick auf die zu erwartende Strafe wegen Totschlages eingestellt.


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