Im Dresdner Rathaus könnte es bald ziemlich heiß werden

links: Blick ins Rechenzentrum. Derweil hat Thomas Blümel (SPD) einen Blick auf die Finanzen.
links: Blick ins Rechenzentrum. Derweil hat Thomas Blümel (SPD) einen Blick auf die Finanzen.  © Steffen Füssel

Dresden - Gegen die Bedenken einiger Stadträte, es könnte unter dem Dach der Rathaus-Südseite zu heiß werden, wurde das Rechenzentrum der Verwaltung unters Rathausdach verlegt.

Keine drei Jahre später wird über einen Umzug diskutiert. Die Politik reagiert verhalten.

"Jetzt qualmen in der Verwaltung die Köpfe. Eine hinreichende Kühlung von Serverräumen sollte von den Bauphysikern und Haustechnikern beherrscht werden. Oder geht es um eine klammheimliche Umstrukturierung?", so der Bauexperte der Linken, Tilo Wirtz.

SPD-Finanzexperte Thomas Blümel: "Auch wenn der Anlass eine mittlere Katastrophe ist, so ist die Überlegung, ein gemeinsames Rechenzentrum zu schaffen, die richtige Idee. Doppel- und Dreifachstrukturen sind abzuschaffen."

Hintergrund: Die Stadt plant an einem neuen Mega-Rechenzentrum für Verwaltung und städtische Betriebe.

Titelfoto: Steffen Füssel


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