Immer mehr junge Flüchtlinge schaffen in Sachsen den Sprung ins Berufsleben

Dresden - Es geht voran! Immer mehr junge Flüchtlinge schaffen den Weg ins Berufsleben. Im vergangenen Ausbildungsjahr gab es in Sachsen mehr als 1000 von ihnen, die mit Hilfe der Berufsberatung eine Ausbildung gesucht haben.

Ausbilder Philipp Rokasky (2.v.l.) hat diese Geflüchteten aus Afghanistan unter seinen Fittichen.
Ausbilder Philipp Rokasky (2.v.l.) hat diese Geflüchteten aus Afghanistan unter seinen Fittichen.  © dpa/Oliver Killing

"Davon waren Ende September 2018 noch 148 unversorgt", so das Bundesamt für Arbeit. Der überwiegende Teil hat damit eine Ausbildung oder eine Alternative erhalten.

Sachsen hilft auch volljährigen Flüchtlingen ohne Schulabschluss auf den Weg: Binnen 18 Monaten sollen sie fit für Ausbildung und Beruf werden.

Eine Weiterbildungsgesellschaft in Heidenau etwa ist auf Metall- und Schweißertechnik spezialisiert.

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Dort schaute Donnerstag Ministerpräsident Michael Kretschmer (43, CDU) vorbei: "Arbeit ist die beste Integration. Es ist wichtig, dass sie schnell auf eigenen Füßen stehen und so selbst für ihren Lebensunterhalt sorgen können."

Die Jobaussichten sind gut: "Viele Handwerksbetriebe wünschen sich möglichst schnell junge Leute, die einsteigen und anpacken können.

Genau dafür legen wir hier das Fundament", so Integrationsministerin Petra Köpping (60, SPD).

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