Immer weniger Armut in Sachsen, aber es gibt einen Haken

Viele Menschen in Sachsen gelten als arm. Immerhin sinkt die Armutsquote.
Viele Menschen in Sachsen gelten als arm. Immerhin sinkt die Armutsquote.  © ddp/Sebastian Willnow

Dresden - Laut Statistischem Bundesamt waren 17,7 Prozent der sächsischen Bevölkerung 2016 von Armut bedroht. Das sind 716.000 Menschen. Im Bundesvergleich liegt Sachsen damit über dem Durchschnitt. Deutschlandweit waren 15,7 Prozent von Armut bedroht.

Die meisten in Bremen, die wenigsten in Baden-Württemberg. Die Quote bemisst sich nach dem Durchschnittseinkommen pro Kopf.

Entsprechend einer EU-Konvention wird davon ausgegangen, dass Menschen, die unter 60 Prozent des Durchschnittseinkommens verdienen, das akzeptable Minimum an Lebensstandard und gesellschaftlicher Teilhabe unterschreiten.

In Deutschland liegt die Grenze bei einem Netto-Jahreseinkommen von 12 726 Euro (Stand 2016). Während der Bundesdurchschnitt beinahe kontinuierlich steigt, sinkt die Armutsquote in Sachsen seit 2011. Damals waren im Freistaat 19,5 Prozent von Armut bedroht.


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