Weil die Dresdner City ständig dicht ist! Anwohner fordern Verbot von Sport-Events

Dresden - Im Sommer blockieren fast im Wochentakt Sportveranstaltungen Teile der Innenstadt. Dagegen macht jetzt eine Petition mobil. Die fordert ein komplettes Verbot in der City.

So sieht es im Sommer häufiger aus: Das Terrassenufer ist aufgrund einer Sportveranstaltung gesperrt. Wie hier für das Velorace.
So sieht es im Sommer häufiger aus: Das Terrassenufer ist aufgrund einer Sportveranstaltung gesperrt. Wie hier für das Velorace.  © Eric Münch

Egal ob Tausende Rennradsportler beim "Velorace" oder Läufer demnächst Ende Oktober beim Dresden-Marathon (oder vielen weiteren Laufveranstaltungen): Immer wieder müssen Autofahrer, aber auch Fußgänger und DVB-Kunden Umwege einplanen, damit Sportler gesperrte Innenstadt-Flächen nutzen können.

Befürworter sehen in den Sportevents wichtige Werbung für die Landeshauptstadt, die zudem die Kassen von Hoteliers und Veranstaltern füllt.

Viele Anwohner ärgern sich jedoch über Sperrungen. Eine Petition fordert jetzt, dass "alle Sportveranstaltungen außerhalb der Stadt beziehungsweise im Großen Garten stattfinden".

Begründung des Antragstellers: Dresden mit seinen über 500. 000 Einwohnern solle nicht wegen ein paar tausend Sportlern seine ganze City "absperren".

Der Antrag wird nun im Petitionsausschuss behandelt. Die Chancen sind eher gering, zumal lediglich zehn Personen die Petition mit unterzeichnet haben.

Beim Dresden Marathon geht jeden Oktober in der City gar nichts mehr, sogar die Marienbrücke ist dann dicht.
Beim Dresden Marathon geht jeden Oktober in der City gar nichts mehr, sogar die Marienbrücke ist dann dicht.  © Lutz Hentschel

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