Innenstadt vs. Randgebiete: Wo Dresden am meisten wächst

Der Siedlungsdruck auf Dresdens Innenstadt steigt weiter. Es gibt allerdings auch noch einige Baulücken.
Der Siedlungsdruck auf Dresdens Innenstadt steigt weiter. Es gibt allerdings auch noch einige Baulücken.  © Jürgen-M. Schulter

Dresden - Platzt die Altstadt bald aus allen Nähten? Der vorausgesagte Bevölkerungs-Boom für die Landeshauptstadt verteilt sich nicht auf alle Stadtgebiete gleich. Das errechneten die Stadt-Statistiker um den ersten Bürgermeister Detlev Sittel.

Leben derzeit in der Altstadt und Friedrichstadt knapp 32.500 Dresdner, sollen es im Jahr 2025 an die 40.000 sein - ein sattes Plus von 23,5 Prozent.

Auch die Quartiere um Kaditz, Mickten und Trachau verzeichnen ein Plus von 16,8 Prozent, während es Innere und Äußere Neustadt mit einem Zuwachs von 8,8 Prozent rechnen müssen. Grund für die Prognosen ist auch die erhöhte Bautätigkeit.

In einigen Stadtteilen wiederum wird die Bevölkerung gar zurückgehen: Für Prohlis, Reick, Tolkewitz, Seidnitz, Gruna und Leuben wird mit mindestens einem Minusprozent kalkuliert.

Insgesamt soll Dresden bis 2030 um 29.200 Leute wachsen, das wären dann 582.600 Einwohner (plus 5,3 Prozent). Im etwas größenwahnsinnigen Leipzig kalkuliert man zu diesem Zeitpunkt bereits mit 720.000 Leuten.

Titelfoto: Jürgen-M. Schulter


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