Fünf Jahre danach: "Hotel Demnitz" Investor kämpft um Flutgeld

Dresden - Zumindest kämpfen kann er: Langsam-Investor Thomas Diller und sein Anwalt Rudolf Kohnke beklagen eine Benachteiligung bei der Ausreichung von Fluthilfe für das "Hotel Demnitz" (TAG24 berichtete). Am Mittwoch sprachen sie dazu öffentlich vor dem Verwaltungsgericht. Gegner: die Sächsische Aufbaubank.

Fühlt sich benachteiligt: Investor Thomas Diller (l.) mit seinem Anwalt Rudolf Kohnke.
Fühlt sich benachteiligt: Investor Thomas Diller (l.) mit seinem Anwalt Rudolf Kohnke.  © Steffen Füssel

Die Bank gewähre kein Geld für die Flut 2013, weil ihm bei der Fluthilfe für 2002 Fehler unterlaufen seien.

Fluthilfe aber dürfe nicht nach guten oder schlechten Charaktereigenschaften ausgereicht werden, so Kohnke.

Dass Diller auch sauber mit Flutgeld umgehen könne, habe er mit seinem "Fährgut" in der Nachbarschaft bewiesen.

Dort sei alles zur allseitigen Zufriedenheit abgerechnet worden. Urteil folgt. Bei einer Niederlage will Kohnke in die nächste Instanz gehen.

Unterdessen laufen die Arbeiten am "Demnitz" weiter, wie immer langsam. Das Restaurant soll nun erst Oktober einziehen, so Diller.

Im September würden in den oberen Etagen Wohn-Mieter erwartet. Weiterverkaufen wolle er die Immobilie nicht.


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