Investoren ausgebremst! Rathaus schielt selbst auf Gleisbogen

 Dieser denkmalgeschützte

Lokschuppen soll
belebt werden.
Dieser denkmalgeschützte Lokschuppen soll belebt werden.  © Steffen Füssel

Dresden - Großer Plan für ein bislang brachliegende Areal westlich des Neustädter Bahnhofs: Die Stadt möchte den ehemaligen Gleisbogen an der Hansastraße neu gestalten und bebauen. Für das 3,5 Hektar große Gebiet entlang der Großenhainer Straße will die Stadt jetzt einen Bebauungsplan aufstellen.

Weil der Bereich als Einfallstor in die Innenstadt bezeichnet wird, soll ein Werkstattverfahren durchgeführt werden. Die Ziele stehen schon fest: Ein stillgelegter aber denkmalgeschützer Lokschuppen soll wieder belebt werden, das gesamte Areal hochwertig bebaut werden. Auch ein Grünstreifen samt Fuß- und Radweg soll angelegt werden.

Weil die Stadt mit bereits bestehenden Plänen einiger privater Eigentümer nicht einverstanden ist, will sie zusätzlich eine Veränderungssperre verhängen.

Ein geplantes Gewerbehaus, sowie ein Wohngebäude und ein Hotel müssten dann erst auf den großflächigen Bebauungsplan warten. So sollen sich künftig die Einzelprojekte unterordnen und besser in das bislang brachliegende Areal einfügen.

An der Großenhainer Straße 3 - 7 befand sich früher eine Fabrik für Näh- und Schreibmaschinen. Die Fabrik wurde 1999 bis 2002 abgerissen. Seit dem hat sich nur ein Porsche-Händler niedergelassen.

Zwischen
dem Alten
Leipziger
Bahnhof und
dem Neustädter
Bahnhof
befindet
sich ein alter
Gleisbogen.
Das Areal soll
künftig bebaut
werden.
Zwischen dem Alten Leipziger Bahnhof und dem Neustädter Bahnhof befindet sich ein alter Gleisbogen. Das Areal soll künftig bebaut werden.  © Steffen Füssel

Titelfoto: Steffen Füssel


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