Schwangere ohne Hebamme: Ministerin hofft für werdende Mutti

Dresden - Die werdende Mutter Jennifer Kandziora (40) aus Zittau findet trotz Risikoschwangerschaft einfach keine Hebamme (TAG24 berichtete). Jetzt hat sich Sozialministerin Barbara Klepsch (53, CDU) eingeschaltet: Sie verstehe ihre schwierige Situation - kann aber nicht wirklich helfen.

Jennifer Kandziora (40) und Alexander Sterz (38) erwarten Ende April ihr Baby.
Jennifer Kandziora (40) und Alexander Sterz (38) erwarten Ende April ihr Baby.  © privat

Sie empfiehlt, erneut beim Verband gelistete Hebammen zu kontaktieren. "Die ärztliche Versorgung ist nach allem, was ich weiß, gewährleistet", so die Ministerin. Sie hoffe, dass Frau Kandziora eine Hebamme finde.

Klepsch verwies darauf, dass der Freistaat freiberufliche Hebammen weiterhin mit einem Gründungszuschuss von 5000 Euro fördere. Zudem sei die Zahl der Ausbildungsplätze von 134 auf 157 im Krankenhausplan aufgestockt worden. Eine Studie zur Hebammen-Situation werde bald veröffentlicht.

Ab 2020 soll der Beruf akademisch werden. Klepsch erklärte, auf Vorgaben aus dem Bundesgesundheitsministerium im Frühjahr zu warten, bevor die Umstellung der Ausbildung vorbereitet werde. Die Akademisierung sieht Klepsch kritisch - sie löse den Fachkräftebedarf nicht.

Sozialministerin Barbara Klepsch (53, CDU) kann nicht viel tun.
Sozialministerin Barbara Klepsch (53, CDU) kann nicht viel tun.  © Petra Hornig

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