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Fünf Tipps zum Planschen im Wasser, die Leben retten könnten

Im Sommer lockt das kühle Nass, doch auch das kann Gefahren bergen.
Rettung aus höchster Not: DRK-Rettungsschwimmer Barbara Spitz (24) und Benedikt Krug (27) holten im Naturbad Mockritz gemeinsam eine ertrinkende Frau aus dem Wasser.
Rettung aus höchster Not: DRK-Rettungsschwimmer Barbara Spitz (24) und Benedikt Krug (27) holten im Naturbad Mockritz gemeinsam eine ertrinkende Frau aus dem Wasser.

Dresden - Endlich Zeit, einfach durchzuatmen. Lange herbeigesehnt, jetzt ist der Sommer da. In Sachsen herrscht Urlaubsstimmung.

Doch die heißeste Zeit des Jahres birgt auch Gefahren. Die Sonne ballert erbarmungslos vom Himmel herab, die Insekten beißen zu und der Kreislauf dreht durch.

Hin und wieder endet ein Badetag auch tragisch. In diesem Sommer sind in Sachsen schon mindestens 20 Menschen ertrunken. Manche gehen nur lautlos unter.

Nicht immer sieht man einem Ertrinkenden seine Notlage an. Der Referent der DRK-Wasserwacht Sachsen, Joachim Weiß (41), unterscheidet den plötzlichen Badetod und das klassische Ertrinken.

Im ersten Fall, auch "trockenes Ertrinken" genannt, werden die Betroffenen bewusstlos und gehen unter, ohne Wasser einzuatmen. "Leute mit einem organischen Versagen schreien nicht unbedingt um Hilfe oder winken", sagt er.

Im Sommer lockt das kühle Nass, doch auch das kann Gefahren bergen.
Im Sommer lockt das kühle Nass, doch auch das kann Gefahren bergen.

Ein Herzinfarkt oder Schlaganfall ist für den Rettungsschwimmer vom Turm aus schwierig zu erkennen. Gerade ältere Menschen sollten daher stets in Begleitung schwimmen gehen.

Anders beim zweiten Fall, dem "nassen Ertrinken". Meist trifft es Nichtschwimmer, Kinder ohne Schwimmhilfe oder Schwimmer, die ihre Kräfte überschätzt haben. Sie reagieren panisch, strampeln und tauchen irgendwann mit dem Kopf unter.

"Wenn unter Wasser der Atem-Reflex einsetzt, gelangt Wasser in die Lunge." Kommt Bewusstlosigkeit dazu, treibt der Körper nur noch regungslos unter der Wasseroberfläche. Schnelles Handeln ist gefragt. "Gerade im Nichtschwimmerbecken sollte jeder auf jeden achten."

Doch auch versierte Schwimmer kann es treffen, beispielsweise bei heftigem Platzregen. Das Einatmen des Luft-Wasser-Gemischs kann einen Stimmritzenkrampf auslösen. Dabei verschließen Kehldeckel und Stimmbänder reflexartig den Kehlkopfeingang.

Die Schutzmaßnahme des Körpers verhindert zwar das Eindringen von Wasser in die Lunge, aber eben auch das Atmen. Gefährlich, denn die einsetzende Panik kann zur Bewusstlosigkeit und zum Ertrinken führen.

Joachim Weiß rät: "Ruhe bewahren. Machen sie darauf aufmerksam, dass Sie Hilfe benötigen." Meist löst sich ein Stimmritzenkrampf mit dem Hustenreflex, ausgelöst durch die einsetzende Spontan-Atmung.

In zehn Prozent der Fälle, meist bei Tauchern, kommt es aber zur anhaltenden Atem-Blockade.

Grundsätzlich rät die Wasserwacht des Deutschen Roten Kreuzes nur zum Schwimmen in bewachten Gewässern. Allein die Wasserwacht hat in Sachsen 54 aktive Ortsgruppen.

Die Elbe gehört allerdings nicht dazu, obschon die Wasserwacht dort auch patroulliert. Im großen Sachsen-Strom die dampfenden Füße abkühlen ist zwar erlaubt.

"Das Schwimmen in der Fahrrinne ist aber tabu." Nicht nur wegen der Berufsschifffahrt, sondern auch wegen der Strömung. Wichtig: "Falls man abtreibt, nie gegen den Sog ankämpfen und kostbare Kraft vergeuden", rät Wasserretter Weiß. Stattdessen an den Rand der Hauptströmung treiben lassen, seitlich heraus schwimmen - und ab ans Ufer.

5 Tipps zum Planschen

Barbara Spitz (24) und Benedikt Krug (27) wissen, worauf man beim Schimmen-gehen achten muss.
Barbara Spitz (24) und Benedikt Krug (27) wissen, worauf man beim Schimmen-gehen achten muss.

Schwimmen zählt zu den gesündesten Sportarten, schont die Gelenke und stärkt die Muskulatur. Doch Vorsicht, der Sprung ins kühle Nass birgt Risiken. Experten warnen vor Mikroorganismen, roten Augen und Taucherohr, raten zu Badelatschen und Schwimmbrille.

  • Bakterien, Viren, Pilze

Es gibt sie, die Keimherde im Schwimmbad. Fürs Auge unsichtbar, tummeln sich Mikroorganismen im feuchtwarmen Klima rund ums Schwimmbecken, in Duschen, Umkleiden und Toiletten.

Wenn die Schutzschicht der Hornhaut aufweicht, können sich Warzen-Viren und Pilzsporen einnisten. Tipp: Tragt Badeschlappen, trocknet die Füße ordentlich ab - auch zwischen den Zehen.

Achtung: Im Gegensatz zum Nagelpilz sind Scheidenpilz-Erreger nicht im Wasser, sondern bereits im Körper.

Erst wenn der PH-Wert durch gechlortes Wasser aus dem biologischen Gleichgewicht gerät, können sich diese Pilzarten explosionsartig vermehren und zum Problem werden.

Wer unsere fünf Tipps beachtet, ist beim Plantschen auf der sicheren Seite.
Wer unsere fünf Tipps beachtet, ist beim Plantschen auf der sicheren Seite.
  • Rote Augen

Handstand im Wasser macht Spaß. Aber Achtung, ein Tauchgang zu viel kann mit Tränen und Brennen enden. Denn: Chlor reagiert mit Harnstoff, Hautschüppchen und Haaren.

Die so entstehenden Chloramine verursachen nicht nur den typischen Schwimmbadgeruch, sondern reizen auch die Augen. Unangenehm, aber nach kurzer Zeit wieder verschwunden.

Falls nicht, ab zum Arzt. Lasst eine Infektion ausschließen. Chlamydien-Bakterien können eine Bindehaut-Entzündung auslösen. Besser geschützt abtauchen, am besten mit eng anliegender Taucherbrille.

  • Taucherohr

Meerwasser im Ohr weicht den Schmalz auf. Quellende Pfröpfe können den Gehörgang verstopfen. Der Salz-Schmalz-Matsch erzeugt Juckreiz.

Kratzen schädigt die Haut, Bakterien dringen ein, die Lymphknoten schwellen. Beugt vor, lasst Euch vorm Tauchurlaub die Ohren spülen.

  • Blasenentzündung

Nasse Badesachen besser nicht am Körper trocknen lassen. Ein nasser Bikini ist ein Bakterienherd, warnen Urologen. Besonders Frauen riskieren eine Blasenentzündung mit Brennen beim Wasserlassen, Blut im Urin.

Im schlimmsten Fall droht eine Blutvergiftung. Zieht Euch sich was Trockenes an - oder gleich FKK.

  • Durchfall, Übelkeit, Erbrechen

Keime fühlen sich im Freibad pudelwohl. Zwar wird die Bakterienflut hierzulande ständig im Zaum gehalten, das Wasser gechlort, gefiltert und aufgefrischt. Dennoch:

Bei Kindern und älteren Menschen mit geschwächtem Immunsystem können auch kleinere Keimmengen Durchfall, Übelkeit oder Erbrechen auslösen. Besser den Mund zu lassen, so wenig Badewasser wie möglich schlucken.

Fotos: Steffen Füssel, undefined, 123RF

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