Wilde Verfolgungsjagd durch Dresden: Mehrere Autos kollidieren

Die Polizei konnte den Fahrer (36) erst nach wilder Verfolgungsjagd überwältigen.
Die Polizei konnte den Fahrer (36) erst nach wilder Verfolgungsjagd überwältigen.  © Friso Gentsch/dpa

Dresden - In der Nacht von Donnerstag auf Freitag kam es in Dresden zu einer wilden Verfolgungsjagd durch Johannstadt. Dabei verfolgte die Polizei einen Golf-Fahrer (36), der jede Menge Sachschäden in Kauf nahm!

Als der Fahrer die Kreuzung Holbeinstraße/Marschnerstraße mit überhöhter Geschwindigkeit passierte, ohne Vorfahrt zu gewähren, nahm eine Streife die Verfolgung auf.

Anstatt zu stoppen gab der Mann richtig Gas, als er merkte, dass die Polizei an ihm dran war. Vorläufiger Höhepunkt der Verfolgungsjagd: Auf der Hopfgartenstraße knallte der VW in einer 90-Grad-Kurve gegen den Bordstein und kollidierte mit einem parkenden Ford Ka.

Sein Aufprall war derart heftig, dass der Golf den Ford zur Seite schob, der dadurch gegen einen daneben stehenden KIA knallte. Nach dem ersten Schreck gab der Raser wieder Vollgas, bis er in der Gabelsberger Straße auf den Gehweg übersetzte.

Von dort aus fuhr er in eine Grünfläche und stoppte sein Fahrzeug, um zu Fuß weiter zu flüchten. Das misslang, denn nach nur wenigen Metern hatten ihn die Beamten überwältigt.

Doch der Raser wehrte sich wortwörtlich mit Händen und Füßen. Es stellte sich heraus, dass es sich um einen Mann aus Litauen handelt. Warum er vor der Polizei flüchtete ist noch unklar.

Mittels Blutentnahme wollen die Beamten feststellen, ob er unter Drogen oder Alkohol stand. Der Ford KA sowie der KIA hatten einen Sachschaden von 5500 Euro. Der Golf, den der Raser nur geliehen hatte, wies einen Schaden von 4000 Euro auf.

Die Polizei hat Ermittlungen wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Unfallflucht, sowie Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte aufgenommen.

Titelfoto: Friso Gentsch/dpa


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