Jojo-Sommer 2017: So warm war es wirklich in Dresden

Immer wieder überraschten heftige Regenschauer die Dresdner.
Immer wieder überraschten heftige Regenschauer die Dresdner.  © dpa/kahnert

Dresden - Am 22. September ist der Sommer offiziell Geschichte. Gefühlt waren die letzten Monate launisch, regnerisch und zu kalt. Die Wetterfrösche sehen das teilweise anders. Kaum zu glauben: Der Sommer 2017 schaffte es zumindest aus Sicht der Meteorologen in die Top Ten!

Die Mitteltemperatur der Sommermonate erreichte laut den Klimaforschern im Dresdner Rathaus immerhin 19 Grad. Das sind +1,65 Grad mehr gegenüber dem langjährigen Vergleichswert. Der Sommer 2017 ist damit der neuntwärmste seit 1961.

Sechs Prozent länger schien die Sonne im Vergleich zu den zurückliegenden 26 Jahren. Das ist immerhin eine 40-Stunden-Arbeitswoche, die die Sonne in diesem Sommer mehr leistete.

Insgesamt fielen aber auch 221 Millimeter Regen pro Quadratmeter vom Himmel. Das entspricht 102 Prozent des langfristigen Vergleichswertes. Von den immensen Regenmengen, die Tief Rasmund Ende Juni mit sich brachte und die für verheerende Überschwemmungen unter anderem in Berlin sorgten, blieb Dresden zum Glück verschont. Obwohl es sich um eine ähnliche Wetterlage handelte, die 2002 und 2013 zu extremen Hochwassern der Elbe führte.

Inzwischen ist der Herbst eingekehrt. Am 22. September 2017 ist Tagundnachtgleiche. Danach verkürzen sich die Tage so schnell wie zu keiner anderen Zeit im Jahr – täglich um mehr als drei Minuten.

Die wenigen richtig heißen Sommertage lockten  reichlich Dresdner zum Beispiel ins Freibad Wostra.
Die wenigen richtig heißen Sommertage lockten reichlich Dresdner zum Beispiel ins Freibad Wostra.  © dpa/Burgi

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