Nach erneutem Überfall: Warum hat es Juwelier Leicht so schwer?

Von den flüchtigen Tätern fehlt bislang jede Spur.
Von den flüchtigen Tätern fehlt bislang jede Spur.  © Polizei

Dresden - Es ist erst der dritte Raubüberfall (TAG24 berichtete) auf eine seiner zehn Filialen in sieben Städten überhaupt - und zwei davon gab es allein auf das Geschäft im Kempinski neben dem Zwinger!

Juwelier Georg Leicht (53) hat es in Dresden schwer. Nun könnte es bald einen Wachmann geben.

Von den beiden Tätern fehlt bislang jede Spur. Bis Donnerstagmittag erhielt die Polizei nicht einen Hinweis, trotz der öffentlichen Fahndung mit Täter-Bildern.

Im Geschäft selbst ist kaum noch was vom Überfall zu sehen.

Die Inventur ist gemacht: Die Diebe erbeuteten zehn Glashütter Uhren der Marke Moritz Grossmann und etwa zwei Dutzend Schmuckstücke, darunter auch mit Edelsteinen besetzte Colliers.

Der Schaden beträgt über 100.000 Euro.

"Wir prüfen jetzt, ob wir einen Wachmann einsetzen", sagte Juwelier-Chef Leicht, der am Donnerstag sein gesamtes Dresdner Team im Geschäft traf.

Trotz der beunruhigenden Häufung der Überfälle in Elb-Florenz versichert Georg Leicht: "Wir werden Dresden mit beiden Filialen treu bleiben!"

Juwelier-Chef Georg Leicht (53) mit zwei Schmuckbüsten, von denen die Diebe Colliers stahlen.
Juwelier-Chef Georg Leicht (53) mit zwei Schmuckbüsten, von denen die Diebe Colliers stahlen.  © Eric Münch

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